Alle setzen Zeichen gegen rechte Gewalt und Drohungen, nur die AfD nicht

Köln – CDU, Grüne, SPD, FDP und die Linke haben am Montag in Köln ein Zeichen gegen rechte Drohungen an Kommunalpolitiker gesetzt.

Die Fraktionsvorsitzenden der demokratischen Fraktionen im Kölner Rat.
Die Fraktionsvorsitzenden der demokratischen Fraktionen im Kölner Rat.  © Twitter: Henriette Reker

Zusammen mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker (62) haben die Demokraten einen Beschluss veröffentlicht.

Kölns Oberbürgermeisterin Reker bedankte sich bei Twitter für die Solidarität.

Sie selbst ist bereits Opfer rechts motivierter Gewalttaten gewesen.

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"Wir als Ratspolitikerinnen und Ratspolitiker sind angetreten, um allen Menschen in Köln ein Leben in Würde, Freiheit und Vielfalt zu ermöglichen und die Voraussetzungen dafür in einer demokratischen und weltoffenen Stadt zu gestalten", heißt in der Resolution.

Die Politiker verzichteten dabei auf die Unterstützung der AfD. Diese Entscheidung sei getroffen worden, da es sich nicht um eine demokratische Partei handle, sagte Brigitta von Bülow (Grüne) gegenüber dem WDR. Daher sei die AfD nicht zur Teilnahme eingeladen worden.

Wenn es darauf ankommt, halten die Kölschen eben zusammen – zumindest die meisten.

Titelfoto: Twitter: Henriette Reker

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