In Afghanistan erschossen: Ausstellung für Fotografin Anja Niedringhaus in Köln

Köln - Zum fünften Todestag der in Afghanistan ermordeten Fotografin Anja Niedringhaus (1965-2014) zeigt das Käthe-Kollwitz-Museum in Köln von Freitag (29. März) an die erste posthume Retrospektive der Pulitzer-Preisträgerin.

Anja Niedringhaus (1965 - 2014) war Fotografin und wurde in Afghanistan erschossen.
Anja Niedringhaus (1965 - 2014) war Fotografin und wurde in Afghanistan erschossen.  © Peter Dejong/ap/dpa

Mehr als 80 großformatige Aufnahmen dokumentieren ihr Werk. Die Fotos der "Bilderkriegerin" wurden weltweit von den wichtigsten Zeitungen und Magazinen auf der Titelseite gedruckt.

Dabei habe Niedringhaus ihre Bilder immer als Aufrufe zum Frieden verstanden, da sie die Schrecken von Krieg und Gewalt vor Augen führten, sagte die Kuratorin Sonya Winterberg.

Den Begriff "Kriegsfotografin" lehnte sie für sich ab. Niedringhaus, die aus Höxter in Westfalen stammte, wurde 2014 während der Berichterstattung über die Präsidentschaftswahl in Afghanistan von einem Attentäter erschossen. Sie war 48 Jahre alt.

Die Ausstellung "Anja Niedringhaus - Bilderkriegerin" läuft vom 29. März bis zum 30. Juni 2019 im Käthe-Kollwitz-Museum in Köln.

Geöffnet dienstags bis freitags 10.00 bis 18.00 Uhr, samstags und sonntags 11.00 bis 18.00 Uhr.

Eintritt 5 Euro, ermäßigt 2 Euro. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit 111 farbigen Abbildungen, Museumspreis 222 Euro.

Ein Besucher schaut auf eine berühmte Aufnahme der Fotografin aus Afghanistan.
Ein Besucher schaut auf eine berühmte Aufnahme der Fotografin aus Afghanistan.  © Oliver Berg/dpa
Insgesamt zeigt die Ausstellung 80 großformatige Aufnahmen.
Insgesamt zeigt die Ausstellung 80 großformatige Aufnahmen.  © Oliver Berg/dpa
Die Kamera von Anja Niedringhaus ist ebenfalls ausgestellt.
Die Kamera von Anja Niedringhaus ist ebenfalls ausgestellt.  © Oliver Berg/dpa

Titelfoto: Peter Dejong/ap/dpa

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