Bares für Rares: Händlerin macht Glücksfund bei Wohnungsräumung und sahnt damit ab

Köln – Petra Brockly (60) aus Köln fand bei einer Wohnungsräumung die Bronzestatue eines Musketiers. Bei Bares für Rares machte sie damit einen satten Gewinn.

Horst Lichter sitzt der Schalk im Nacken.
Horst Lichter sitzt der Schalk im Nacken.  © ZDF/Bares für Rares

Die Bronzefigur zeigt einen Edelmann in der Kleidung des 17. Jahrhunderts. Oder wie Moderator und Koch-Ikone Horst Lichter es ausdrückte: "Ein Musketier, sieht ein bisschen aus wie D'Artagnan".

Auch an sich war Horst "the Beard" Lichter in der letzten Folge zu Scherzen aufgelegt.

Die 60-jährige Kölnerin wurde wegen ihrer Bronzefigur nämlich gleich einmal auf die Schippe genommen. "Schade, da fehlen ja zwei Figuren", witzelte der charmante Moderator.

Petra, die erst nicht verstand, was gerade passierte, fragte ganz verwirrt: "Im Ernst?" Lichters Antwort: "es heißt doch die drei Musketiere" ließ die Gute noch etwas mehr zweifeln.

Der freundliche Trödel-Moderator beruhigte sein Scherz-Opfer dann doch, streichelte ihr väterlich den Arm und klärte sie auf, dass er nur "kompletten Schwachsinn" erzählt hätte.

Der Experte Colmar Schulte-Goltz blieb bei soviel Schabernack dennoch beim eigentlichen Thema: der Figur.

So stamme das wirklich schön anzusehende Stück aus dem Frankreich des späten neunzehnten Jahrhunderts und wurde vom Künstler Albert-Ernest Carrier-Belleuse geschaffen. Ein Name, der vor allem bei den Händlern auf großes Interesse traf.

Die nette Kölnerin würde sich über 500 bis 600 Euro für eine Städtereise freuen, sagte sie. Der Experte machte kurzen Prozess mit dem Wunschpreis: "Die stattliche Bronze hat einen anderen Wert. 1500 bis 1700 Euro."

Händler Meyer bat Petra: "Seien sie nicht so hart mit uns!"

Der bronzene Musketier beglückt die Geldbörse seiner Besitzerin.
Der bronzene Musketier beglückt die Geldbörse seiner Besitzerin.  © ZDF/Bares für Rares

Im Händlerraum freuten sich die Anwesenden über das Kunststück.

"Da haben sie aber einen richtigen Glückstreffer", ließ Händler Daniel Meyer wissen. Der Künstler sei einer der größten Meister seines Faches.

Dementsprechend begannen die Gebote auch schon bei 500 Euro.

Man kam kaum nach, so schnell boten sich die Händler gegenseitig hoch.

Bei über tausend Euro fragte Ludwig Hofmeier in seinem Tiefbayrisch: "Sann ma denn scho in ihrem Bereich?"

Auf ihre Antwort, dass es ruhig noch etwas höher gehen könnte, bat Daniel Meyer um Gnade, sie solle nicht so hart mit den Händlern sein.

Aber die gewitzte Dame hatte schon längst mitbekommen, dass die Bronze-Statue die Begehrlichkeiten der Händler geweckt hatte.

Am Ende durfte sich Fabian Kahl über den Kauf des "D'Artagnan" freuen. Petra freute sich derweil über 1200 Euro. Das Doppelte ihres erhofften Preises. Die Städtereise dürfte demnach etwas ausgedehnter werden.

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