Wie gut ist die Kölner Bastei noch in Schuss?

Köln – Vor der geplanten Sanierung der Bastei am Konrad-Adenauer-Ufer prüft die Stadt Köln nun die Substanz des Gebäudes.

Die Stadt Köln will die Bastei am Rheinufer bald sanieren und dann wieder mit einem Gastronomiebetrieb füllen (Archivbild).
Die Stadt Köln will die Bastei am Rheinufer bald sanieren und dann wieder mit einem Gastronomiebetrieb füllen (Archivbild).  © 123RF

Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, werden dazu Materialproben aus den Eisenträgern entnommen und untersucht. Damit soll herausgefunden werden, wie gut es um die Beschaffenheit des denkmalgeschützten Gebäudes bestellt ist.

Nach der Sanierung soll das Gebäude mit einem gastronomischen Angebot wieder für die Öffentlichkeit hergerichtet werden. Wer dann in die Bastei zieht, ist noch unklar.

Das Gebäude war im Jahr 2000 von der Stadt an die Koelnmesse verkauft worden. Nach einem Ratsbeschluss im Dezember 2018 kaufte die Stadt Köln die Bastei dann zurück (TAG24 berichtete).

Das denkmalgeschützte Gebäude hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Es entstand nach einem Entwurf des Kölner Architekten Wilhelm Riphahn und wurde 1924 als Aussichtsrestaurant eröffnet.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Bastei schwer beschädigt. Nach dem Wiederaufbau in den 1950er Jahren eröffnete das Restaurant im Jahr 1958 wieder. Die letzte Sanierung erfolgte im Jahr 1985.

Die Bastei bietet mit ihrem denkmalgeschützten Aufbau einen Panoramablick über den Rhein in Köln.
Die Bastei bietet mit ihrem denkmalgeschützten Aufbau einen Panoramablick über den Rhein in Köln.  © Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

Titelfoto: 123RF

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