Anwalt: Boxer Felix Sturm hinterlegt 300.000 Euro Kaution

Köln - Der wegen Steuerhinterziehung angeklagte Profi-Boxer Felix Sturm müsste nach Einschätzung seines Anwalts am Montag (23. Dezember) aus der Untersuchungshaft entlassen werden.

Der Ex-Boxer Felix Sturm soll Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben.
Der Ex-Boxer Felix Sturm soll Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben.  © Fredrik von Erichsen/dpa

Die geforderte Kaution von 300.000 Euro stehe mittlerweile zur Verfügung, sagte sein Anwalt Nils Kröber am Freitag. Der zu hinterlegende bosnische Reisepass sei erst am Freitag in Köln eingetroffen.

Sturm wird in dem Prozess vorgeworfen, zwischen 2008 und 2015 rund 5,8 Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben.

Kröber sagte, der Vorwurf habe sich im Verlauf des Prozesses auf eine Hinterziehungssumme in Höhe von knapp 2,4 Millionen Euro verringert.

Ferner wird Sturm beschuldigt, gegen das Anti-Dopinggesetz verstoßen zu haben.

Er soll beim Kampf gegen den Russen Fjodor Tschudinow im Februar 2016 die verbotene Substanz Stanozolol eingenommen haben.

In einer Gerichtsverhandlung im vergangenen Monat hatte der 40 Jahre alte Boxer die Vorwürfe teilweise zurückgewiesen.

Der Ex-Boxer vor Gericht.
Der Ex-Boxer vor Gericht.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Titelfoto: Fredrik von Erichsen/dpa

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