Vom Box-Ring in den Knast? Ex-Boxweltmeister Sturm erneut vor Gericht

Köln – Hat der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm Steuern hinterzogen? Und nahm er es mit den Anti-Doping-Regeln nicht so genau? Diese Fragen beschäftigt nun das Kölner Landgericht.

Felix Sturm muss ich vor Gericht verantworten. (Symbolbild)
Felix Sturm muss ich vor Gericht verantworten. (Symbolbild)  © dpa/Fredrik von Erichsen

Der frühere Box-Weltmeister Felix Sturm muss sich ab Montag (9.30 Uhr) vor dem Kölner Landgericht wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und des Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz verantworten.

Sturm sitzt seit April in Köln in Untersuchungshaft. Dem 40-Jährigen wird vorgeworfen, Steuern in Höhe von 5,85 Millionen Euro hinterzogen zu haben.

Außerdem muss das Gericht darüber urteilen, ob Sturm am 20. Februar 2016 bei einem Kampf gegen den Russen Fedor Tschudinow gedopt gewesen ist.

Sturm beteuerte bislang seine Unschuld. Die Hauptverhandlung ist laut Gericht auf 23 Tage angesetzt und bis zum 27. Februar 2020 geplant.

Felix Sturm (40) wurde wegen besonders schwerer Steuerhinterziehung angeklagt.
Felix Sturm (40) wurde wegen besonders schwerer Steuerhinterziehung angeklagt.  © dpa/Rolf Vennenbernd

Titelfoto: dpa/Fredrik von Erichsen

Mehr zum Thema Gerichtsprozesse Köln:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0