Darum bilden Frauen eine Menschenkette um den Kölner Dom

Köln – Mit einer Menschenkette um den Kölner Dom hat die Bewegung "Maria 2.0" für mehr Gleichberechtigung in der katholischen Kirche demonstriert.

Demonstrantinnen der Bewegung "Maria 2.0" stehen mit einem Transparent mit der Aufschrift "Kirchenamt in Frauenhand - Maria 2.0" vor dem Kölner Dom.
Demonstrantinnen der Bewegung "Maria 2.0" stehen mit einem Transparent mit der Aufschrift "Kirchenamt in Frauenhand - Maria 2.0" vor dem Kölner Dom.  © Roberto Pfeil/dpa

An der Aktion am Sonntag beteiligten sich nach Angaben einer Sprecherin der Bewegung etwa 800 Menschen.

"Maria 2.0" fordert, dass die katholische Kirche Führungspositionen auch für Frauen öffnet. Außerdem setzt sie sich für eine Aufklärung der Missbrauchsfälle in der Kirche ein.

Zuletzt im Mai hatten Frauen in ganz Deutschland für diese Ziele gestreikt: Für eine Woche halfen sie nicht im Ehrenamt und feierten eigene Gottesdienste. Auch Gruppen in Österreich, der Schweiz und in den USA schlossen sich der Bewegung an.

Unterstützer der Protestbewegung "Maria 2.0" bilden vor dem Kölner Dom eine Menschenkette.
Unterstützer der Protestbewegung "Maria 2.0" bilden vor dem Kölner Dom eine Menschenkette.  © Roberto Pfeil/dpa

Titelfoto: Roberto Pfeil/dpa

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