Fliegerbombe in Köln gefunden: Entschärfung verschiebt sich

Köln - Bei Bauarbeiten wurde am Montagabend in Köln-Deutz einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Blindgänger soll am Dienstag entschäft werden.

Bombenfunde sind auch mehr gut 75 Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs keine Seltenheit mehr. (Archivbild).
Bombenfunde sind auch mehr gut 75 Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs keine Seltenheit mehr. (Archivbild).  © Uwe Zucchi/dpa

Wie die Stadt Köln am Abend mitteilt, wurde am Kennedy-Ufer in Höhe von Rheinkilometer 689 eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit mindestens einem Aufschlagzünder entdeckt.

Aufgrund schwieriger Bodenverhältnisse verschob der Kampfmittelbeseitigungsdienst die Entschärfung auf Dienstagmorgen, 9 Uhr.

Zuvor muss jedoch evakuiert. Dabei wurde der Evakuierungsbereich auf einen Radius von 500 Metern festgelegt.

Glück im Unglück. Nur 15 Anwohner, dafür einige der hiesigen Wirtschaftsunternehmen sind davon betroffen.

Der erste Klingeldurchgang des Ordnungsamts soll ebenfalls gegen 9 Uhr erfolgen. Straßensperren sollen errichtet werden.

Außerdem wird der Deutzer Bahnhof evakuiert. Die Hohenzollernbrücke wird für den Zeitraum der Entschärfung für den Bahnverkehr, den Schiffsverkehr und den Luftraum gesperrt.

Weitere Informationen erhalten Betroffene am morgigen Dienstag beim Bürgertelefon unter 0221/221-0 sowie beim Servicetelefon des Ordnungs- und Verkehrsdienstes unter der Telefonnummer 0221/221-32000.

Wegen Verkehrsbehinderungen wird außerdem gebeten, sich zusätzlich bei Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.

Alle aktuellen Informationen zur Entschärfung der Bombe in Köln am Rheinufer findest du hier.

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