Die Hacker-Schule bildet Nachwuchs für IT-Branche

Köln – In der Hacker School bringen Programmierer in ihrer Freizeit Jugendlichen ihr Handwerk nahe.

Die IT-Branche braucht dringend Nachwuchs.
Die IT-Branche braucht dringend Nachwuchs.  © Hacker School

Heutzutage verbringt jeder Schüler Zeit im Netz. Computerspiele, Smartphones, Tablets und Apps sind im Alltag der meisten tief verankert.

Trotz Digitalisierung spielt das Schulfach Informatik dennoch eine untergeordnete Rolle an Schulen. Das beweist nicht zuletzt der große Bedarf an Nachwuchs-Programmierern und -Entwicklern in Unternehmen.

Denn hinter Instagram, musical.ly, World of Warcraft, FIFA & Co. stecken Millionen Zeilen Code, geschrieben von vielen cleveren Programmierern, Informatikern und Ingenieuren.

Deswegen haben Andreas Ollmann, David Cummins und Timm Peters 2014 die Hacker School gegründet.

In sechs deutschen Städten – Hamburg, Ahrensburg, Schwerte, Aachen, Berlin und Köln – werden dort Wochenendkurse unter der Leitung von 61 ehrenamtlichen Spieleprogrammierern, Software-Entwicklern und Robotik-Experten angeboten.

Dass diese Idee erst illegal klingt, ist einem weitverbreiteten Irrtum geschuldet: Diejenigen, die zerstörerisch unterwegs sind, sich in fremde Systeme einschleichen, Daten klauen und damit große Schäden anrichten, heißen Cracker und nicht Hacker.

Im Juli feiert die Hacker School auch in der Domstadt Premiere: Am 7. und 8. Juli (von 13 bis 18 Uhr) startet der Kurs "Programmieren – Einstieg leichtgemacht", zu dem man sich hier anmelden kann.

Die Kurse der Hacker School richten sich an Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren. Vorwissen oder gute Noten in Mathematik oder Physik sind nicht nötig. In den Kursen erfolgt auch keine Beurteilung durch Noten – im Mittelpunkt steht immer der Spaß!

Hier können sich IT-Talente in Kurse mit ehrenamtlichen Lehrern austoben.
Hier können sich IT-Talente in Kurse mit ehrenamtlichen Lehrern austoben.  © Hacker School

Titelfoto: Hacker School


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