Diesen Plan hat NRW gegen die Wildschweinpest

Die Angst ist groß, dass das Virus der Wildschweinpest auch auf Hausschweine überspringt. (Symbolbild)
Die Angst ist groß, dass das Virus der Wildschweinpest auch auf Hausschweine überspringt. (Symbolbild)  © DPA

Köln / Brüssel – Die Afrikanische Schweinepest ist bis Polen und Tschechien vorgedrungen. Es wird befürchtet, dass sie nach Deutschland – und somit auch nach NRW weiterzieht. Doch Landwirtschaftsministerium hat einen Plan.

Auf Initiative von NRW haben sich Expertinnen und Experten aus Deutschland, den Benelux-Staaten sowie Frankreich und der EU-Kommission in Brüssel bei einer Tagung über Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ausgetauscht.

Zur Vorsorge hat Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking für eine gemeinsame Arbeit zwischen Bund und Ländern geworben: "Nur gemeinsam können wir der Ausbreitung des Virus schlagkräftig entgegen treten."

Unter anderem setzt das Ministerium auf eine intensivere Jagd: "Beim ersten Ausbruch der ASP im Wildbestand muss das Gebiet sofort abgeschottet und der betroffene Wildschweinebestand letztlich ausgemerzt werden", sagte Christina Schulze Föcking.

Das Virus der Afrikanischen Schweinepest ist für den Menschen zwar ungefährlich, aber unter Schweinen ist das hochansteckend und tödlich. Schweinehaltern drohen daher große wirtschaftliche Einbußen, wenn das Virus auf ihren Bestand übergreift.

Besonders kritisch sind Reste von Lebensmitteln einzustufen, die aus den Ausbruchgebieten wie Polen und Tschechien stammen. Denn in Fleisch- und Wurstwaren ist das Virus über einen langen Zeitraum haltbar.

Problematisch sind beispielsweise achtlos weggeworfene Wurstbrote auf Raststätten. Über entsprechende Hinweisschilder und die Verteilung von Handzetteln in mehreren Sprachen sollen Reisende jetzt auf die Gefahren hingewiesen und sensibilisiert werden.

Titelfoto: DPA


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