Drogen übers Darknet verkauft: Zoll findet Tausende Ecstasy-Pillen

Köln/Kleve – Am Dienstag (11. Dezember) haben Zollbeamte in Kleve einen mutmaßlichen Drogendealer (32) festgenommen. Dies gaben die Staatsanwaltschaft Köln und das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main in einer gemeinsamen Presseerklärung am Donnerstag bekannt.

Bei den Durchsuchungen wurden mehr als 10.000 Ecstasy-Tabletten sichergestellt.
Bei den Durchsuchungen wurden mehr als 10.000 Ecstasy-Tabletten sichergestellt.  © Zollfahndungsamt Frankfurt a.M.

Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 32-jährigen Niederländer. Trotz dessen Verschleierungsmaßnahmen im Darknet gelang es den Zollbeamten, den Mann auf frischer Tat zu ertappen.

Als der mutmaßliche Drogendealer in Kleve Betäubungsmittel für den Versand fertig machen wollte, klickten die Handschellen.

In zwei Wohnobjekten des Mannes in den Niederlanden wurden mehr als 10.000 Ecstasy-Tabletten, Laborutensilien, Verpackungsmaterialien und weitere Beweismittel gefunden.

Der Zoll war dem Beschuldigten seit Sommer 2018 auf der Spur. Neben Kokain und Amphetamin soll er auch Marihuana, Haschisch und Ecstasy angeboten haben. Ihm werden über 3.300 illegale Drogenverkäufe zur Last gelegt.

Der Niederländer befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an.

Der Verdächtige soll in mehr als 3.300 Fällen Drogen über das Darknet verkauft haben (Symbolbild).
Der Verdächtige soll in mehr als 3.300 Fällen Drogen über das Darknet verkauft haben (Symbolbild).  © 123RF
Die Beamten fanden Ecstasy-Tabletten in mehreren Aufbewahrungsboxen.
Die Beamten fanden Ecstasy-Tabletten in mehreren Aufbewahrungsboxen.  © Zollfahndungsamt Frankfurt a.M.

Titelfoto: Zollfahndungsamt Frankfurt a.M.


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