Razzien gegen IS-Gefährder in Köln und Düren: Sprengstoff-Spürhund schlägt an

Köln – Die Polizei führt seit den frühen Morgenstunden Razzien in Nordrhein-Westfalen gegen Gefährder aus dem islamistischen Umfeld durch.

Polizeibeamte stehen vor einem Haus in der Josef-Schregel-Straße, das wegen Terrorverdachts durchsucht wird.
Polizeibeamte stehen vor einem Haus in der Josef-Schregel-Straße, das wegen Terrorverdachts durchsucht wird.  © Henning Kaiser/dpa

Diese seien durch Hinweise von Sicherheitsbehörden veranlasst worden, wie die Kölner Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte.

Der Fokus liege auf einer Wohnung in Düren - auch in Köln seien Wohnungen durchsucht worden.

Zwei Männer wurden in Düren zur Vernehmung mit auf die Wache genommen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Polizeikreisen erfuhr.

Die Männer hätten möglicherweise einen Anschlag begehen wollen. Genauere Details lagen zunächst nicht vor.

Einschätzungen zur Gefahrenlage und erste Ergebnisse der Durchsuchungen wollte die Polizei am Vormittag mitteilen.

Update, 12 Uhr: Sprengstoffspürhund schlägt an

Die Ermittler durchsuchen eine Baustelle in der Kölner Innenstadt.
Die Ermittler durchsuchen eine Baustelle in der Kölner Innenstadt.  © Horst Konopke

Bei der Durchsuchung einer Baustelle im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen mutmaßliche islamistische Gefährder in Köln hat ein Sprengstoffspürhund angeschlagen.

Zur Frage, was der Hund gefunden habe, verwies eine Sprecherin auf die geplante Pressekonferenz der Polizei am Mittag.

Die Polizei hatte am Donnerstag mit dem Hund unter anderen ein ehemaliges Geschäftshaus in der Kölner Innenstadt durchsucht, das zurzeit saniert wird.

Außerdem gab es Razzien in Wohnungen von Verdächtigen in Köln und Düren. Vier Männer seien zur Gefahrenabwehr in Gewahrsam genommen worden, teilte die Polizei mit.

Titelfoto: Horst Konopke

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