Nach Warnstreiks: Wie sieht es an Flughäfen in NRW aus?

Köln/Düsseldorf/NRW - Nach einem Warnstreik bei Lufthansa-Töchtern ist der Flugbetrieb an großen NRW-Airports am Montag wieder planmäßig abgelaufen.

Reisende am Flughafen Düsseldorf am Sonntagmorgen.
Reisende am Flughafen Düsseldorf am Sonntagmorgen.

"Wir gehen davon aus, unseren Kunden heute weitestgehend wieder das normale Flugprogramm anzubieten", sagte eine Eurowings-Sprecherin am Montag.

Eurowings war eine von vier Lufthansa-Töchtern, bei denen am Sonntag viele Flugbegleiter ihre Arbeit niedergelegt hatten - dadurch fielen bundesweit rund 100 Starts aus, etwa ein Drittel davon an den NRW-Airports Köln/Bonn, Düsseldorf und Dortmund.

Sprecher dieser Flughäfen bestätigten, dass es bei ihnen am Montag bisher keine Nachwirkungen der Warnstreiks gegeben habe.

Die Gewerkschaft Ufo befindet sich bei der Lufthansa-Kerngesellschaft sowie bei Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und Sunexpress in einem Arbeitskampf und hat eine Urabstimmung über unbefristete Streiks eingeleitet. Diese soll zum 1. November abgeschlossen werden.

Für jede Gesellschaft hat Ufo eigene Tarifforderungen aufgestellt. Von den vorübergehenden Arbeitsniederlegungen sind ausschließlich Flugbetriebe mit deutschem Tarifrecht betroffen.


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