Viele E-Scooter-Fahrer in Köln können es nicht: Fahrtraining soll helfen

Köln - Der E-Scooter-Verleiher "Lime" plant in Köln mehr Fahrsicherheitstrainings anzubieten. Der Plan sei, die Übungen ungefähr alle zwei Wochen abzuhalten, sagte ein Lime-Sprecher.

Ein E-Scooter-Fahrer im Straßenverkehr.
Ein E-Scooter-Fahrer im Straßenverkehr.  © DPA

Viele Menschen seien noch nicht so fit auf den E-Tretrollern, hieß es. Die Teilnehmer sollten über das richtige Verhalten im Straßenverkehr aufgeklärt werden.

Am vergangenen Sonntag konnten erstmals E-Scooterfahrer in Köln auf dem Gelände einer Verkehrsschule üben.

Wer teilnehmen wollte, konnte sich zuvor auf der Website des Leihanbieters anmelden.

Weitere Trainings soll es in den kommenden Wochen auch in Frankfurt, Berlin und München geben.

In der Hauptstadt bietet seit vergangener Woche zudem das Unternehmen "Circ" Sicherheitstrainings an. Bei dem kostenlosen Angebot sollen die Teilnehmer lernen, sicher zu fahren und verantwortungsbewusst zu parken.

E-Scooter-Fahrer sorgen in Köln für Unfälle

E-Scooter sind ein praktisches Fortbewegungsmittel.
E-Scooter sind ein praktisches Fortbewegungsmittel.  © DPA

In der Bevölkerung wird der Unmut gegen die Elektrokleinstfahrzeuge derweil lauter.

Die Kölner Polizei erhält nach eigenen Angaben immer mehr Beschwerden darüber, dass sich die Nutzer von E-Scootern häufig nicht an die Vorschriften halten.

Etwa in Köln kommt es immer wieder zu Stürzen und Zusammenstößen mit E-Scootern.

Am vergangenen Samstag brach sich unter anderem ein 24-Jähriger in den frühen Morgenstunden bei einem Aufprall den Kiefer, nachdem er die Kontrolle über den geliehenen Roller verloren hatte.

Außerdem verzeichnete die Polizei über 15 Fahrten unter Alkoholeinfluss.

Darunter war auch ein 15-Jähriger, der mit 1,3 Promille Sonntagnacht auf dem Roller gefahren war.

Titelfoto: DPA

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