Darauf solltet Ihr beim Kauf eines E-Scooters achten

Köln – E-Scooter sind derzeit sehr angesagt, aber auf Dauer auch recht teuer. Wer daher überlegt, sich einen eigenen Elektroroller anzuschaffen, sollte einige Tipps unbedingt beachten.

Die Polizei überprüft bei Kontrollen Zulassung und Versicherung der E-Scooter.
Die Polizei überprüft bei Kontrollen Zulassung und Versicherung der E-Scooter.  © Martin Gerten/dpa

Im Internet gibt es E-Scooter bereits ab etwa 300 Euro. Doch gerade bei günstigen Modellen ist Vorsicht angebracht. Denn diese Roller dürfen in Deutschland unter Umständen nicht verwendet werden.

Offiziell zugelassen sind sogenannte Elektro-Kleinstfahrzeuge seit dem 15. Juni 2019. Dafür gelten aber einige Regeln.

Am wichtigsten: Der E-Scooter muss über eine "Allgemeine Betriebserlaubnis" (ABE) des Kraftfahrtbundesamtes verfügen. Dies ist bisher erst bei wenigen Modellen der Fall.

Zusätzlich muss für das Fahrzeug eine Haftpflicht-Versicherung abgeschlossen und auf dem Kennzeichen nachgewiesen werden.

Wer mit einem nicht zugelassenen und/oder nicht versicherten E-Scooter unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld oder eine Strafanzeige.

Einen Führerschein braucht man für einen Elektroroller mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h nicht, das Mindestalter beträgt 14 Jahre.

Unterschiede bei Gewicht und Reichweite

Vor der ersten Fahrt sollte mit einem E-Scooter geübt werden (Symbolbild).
Vor der ersten Fahrt sollte mit einem E-Scooter geübt werden (Symbolbild).  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Die weiteren Eigenschaften des Rollers sollten sich an den Anforderungen des Nutzers orientieren. Welche Reichweite wird benötigt?

Wer den Roller mit in Bus oder Bahn nehmen möchte, sollte auf ein leichtes und klappbares Modell zurückgreifen.

Vor der ersten Fahrt sollten Neulinge jedoch üben. Ein Helm ist nicht Pflicht, kann aber bei einem Unfall schlimme Kopfverletzungen verhindern.

E-Scooter können zum Beispiel in NRW ab dem 1. August ohne Fahrschein mitgenommen werden. Bei Rollern ohne Klappmöglichkeit gilt diese Regelung nicht: Solche Roller werden wie ein Fahrrad bewertet und brauchen ein entsprechendes Ticket.

Titelfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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