Bei E-Scootern drehen die Kölner frei, Polizei warnt

Köln - In der Millionenstadt Köln verlaufen die ersten Wochen mit E-Scootern auf den Straßen alles andere als störungsfrei: Fast jeden Tag hat die Polizei neue Unfälle zu vermelden.

Ein E-Scooter-Fahrer auf dem Radweg ist erlaubt.
Ein E-Scooter-Fahrer auf dem Radweg ist erlaubt.  © DPA

"Wir raten dringend, sich zunächst in aller Ruhe mit dem neuen Fortbewegungsmittel vertraut zu machen", sagte ein Polizeisprecher.

Das Auf- und Absteigen wolle gelernt sein. Allein in einem Zeitraum von 24 Stunden zuvor vermeldete die Polizei am Freitag fünf Vorfälle in Köln mit den neuen Rollern, teilweise mit schweren Verletzungen.

Das größte Problem sieht die Kölner Polizei darin, dass Menschen betrunken oder zu zweit auf die Roller steigen. "Der E-Scooter ist kein Spielzeugroller, sondern ein versicherungspflichtiges Kraftfahrzeug", warnte der Sprecher. Somit gälten die gleichen Regeln wie hinter dem Steuer.

In anderen großen Städten des Landes haben die Polizeiwachen weniger Grund zur Klage: In Düsseldorf gab es in den ersten zwei bis drei Wochen lediglich vier polizeibekannte Unfälle mit Verletzten.

Dortmund, Bochum und die Vorreiterstadt Herne, in der die E-Scooter als Erstes auftauchten, hatten bislang (Stand: Freitag) keine Unfälle zu vermelden.

Die E-Scooter-Fahrer sorgen in Köln für einige Probleme.
Die E-Scooter-Fahrer sorgen in Köln für einige Probleme.  © DPA

Titelfoto: DPA

Mehr zum Thema Köln Lokal:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0