Privat-Party in Köln eskaliert: 18 Streifenwagen, vier Festnahmen

Köln – Am frühen Sonntagmorgen wollten Polizeibeamte in Köln-Ehrenfeld eine lautstarke Party beenden. Die Situation lief völlig aus dem Ruder. Flaschen flogen, die Partygruppe solidarisierte sich gegen die Polizei. Vier Personen verbrachten die Nacht in der Zelle.
18 Streifenwagen waren nötig, um die Situation zu beruhigen (Symbolbild).
18 Streifenwagen waren nötig, um die Situation zu beruhigen (Symbolbild).  © 123RF

Bereits gegen Mitternacht waren die Beamten erstmalig bei der Party an der Äußeren Kanalstraße gewesen und forderten zur Ruhe auf, da sich Nachbarn gestört fühlten.

Als die Polizei dann gegen 2.30 Uhr erneut kommen musste, sollte die Party – wie angedroht – aufgelöst werden. Die Gastgeber informierten den Gastgeber (28) über das Ende seiner Party.

Einige Gäste gingen freiwillig, aber eine Gruppe von 20 Personen widersetzte sich der Anweisung. Die Polizei orderte Verstärkung an.

Als dann ein aus Sicht der Polizei "besonders uneinsichtiger und renitenter" Gast (31) in Gewahrsam genommen werden sollte, eskalierte die Situation. Etwa 50 Menschen solidarisierten sich mit dem vermeintlichen Opfer und behinderten die polizeiliche Maßnahme. Zwar konnte die Gruppe zurückgedrängt werden, doch dann flogen Bierflaschen auf die Polizisten.

Die Polizei ermittelte eine tatverdächtige Werferin (26). Diese wurde ebenso wie ein 41-Jähriger festgenommen. Der Mann hatte aus seiner Wohnung eine Flasche auf die Beamten geworfen und diese "unflätig" beleidigt.

Damit war der Einsatz aber noch nicht beendet. Eine 27-Jährige wurde nach aggressive Verhalten ebenfalls festgenommen und beschädigte dabei noch einen Streifenwagen.

Zwei Polizisten wurden leicht verletzt. Die Beteiligten Personen erwarten Strafverfahren wegen Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung, Widerstand und Beleidigung.

Titelfoto: 123RF


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