Einfacher, mehr Funktionen, Rabatte: Was die neue KVB-App alles kann!

Köln - Die Kölner Verkehrs-Betriebe versprechen mit ihrer überarbeiteten KVB-App einfachere Bedienung und neue Funktionen.

Die KVB haben ihre App einer Rundumerneuerung unterzogen.
Die KVB haben ihre App einer Rundumerneuerung unterzogen.  © DPA/KVB-App Screenshot/Montage

Die bewährte Fahrplan-Auskunft, Störungs-Informationen, Ticketkauf und die Verknüpfung zum KVB-Leihrad sowie den Carsharing-Unternehmen sind weiterhin Bestandteil der neuen App.

Hinzukommen nun auch die Integration des Taxirufs Köln sowie zusätzliche Bezahl-Verfahren wie Paypal.

Ab voraussichtlich Ende Januar soll es auch möglich sein, sich über AmazonPay Tickets zu kaufen.

Außerdem seien in den nächsten Monaten weitere Ausbauschritte geplant. "Die Plattform hat zum Ziel, alle multimodalen Anbieter zu integrieren und den Kunden Information, Buchung und Abrechnung der Angebote aus einer Hand zu ermöglichen“, sagte KVB-Vorstand Peter Hofmann.

Geplant sei zudem im ersten Quartal 2019 eine Schnittstelle zu anderen HandyTicket-Systemen in Deutschland.

Ziel ist es, dass Fahrgäste über die in Köln und dem gesamten Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) bekannten Apps auch in anderen deutschen Großstädten und Verkehrsverbünden ihre Tickets kaufen können.

KVB verspricht satte Rabatte auf HandyTickets

Die Verknüpfung zum KVB-Leihrad gibt es natürlich auch weiterhin.
Die Verknüpfung zum KVB-Leihrad gibt es natürlich auch weiterhin.  © DPA

Auch preislich hat sich etwas getan. Wer ein HandyTicket kauft, erhält mindestens fünf Prozent Rabatt im Vergleich zum Papier-Fahrschein, bei Einzeltickets sind es sogar zehn Prozent.

Derzeit sind 365.000 HandyTicket-Kunden angemeldet. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt rund 332.400 HandyTickets verkauft (Stand Ende November).

"Der kontinuierliche Anstieg bei den HandyTicket-Nutzern und der gute Absatz der elektronischen Fahrscheine beweisen, dass wir mit unseren Bemühungen für mehr Digitalisierung den Nerv der Fahrgäste treffen", sagt VRS-Geschäftsführer Michael Vogel.

"Trotzdem muss sich niemand Sorgen machen, dass wir das Papierticket abschaffen und so eine Kundengruppe ausgrenzen. Wir bieten weiterhin beide Vertriebswege an".

Da die Kundendaten aus dem alten Vertriebssystem aus Datenschutz-Gründen nicht übernommen werden können, müssen sich alle Kunden einmal im neuen System neu registrieren.

Die App kann im Google Play-Store sowie im Apple-Store heruntergeladen werden.

Titelfoto: DPA/KVB-App Screenshot/Montage

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