Jean Pütz will Video aufnehmen, bevor er "abkratzt"

Köln - Mit 82 Jahren macht sich TV-Moderator Jean Pütz natürlich Gedanken über den Tod. Allerdings hat er nicht vor, sich im Grab still zu verhalten. Aber wie soll das gehen?

Auch mit 82 Jahren ist Jean Pütz immer noch als Journalist im Einsatz.
Auch mit 82 Jahren ist Jean Pütz immer noch als Journalist im Einsatz.  © DPA

Drei Jahrzehnte lang zeigte Pütz in der WDR-Kultsendung "Hobbythek" seinen Zuschauern, wie man sich mit Grips und handwerklichem Können den häuslichen Alltag erleichtern kann. Von 1974 bis 2004 lief das Format im WDR-Fernsehen.

So wurde in der Sendung zum Beispiel gezeigt, wie man Bier selbst brauen kann, wie man aus Orangen einen Universal-Reiniger mischt oder wie man Pilze züchtet.

Dabei ging es immer sehr kreativ zur Sache, wenn Pütz seinen kultigen Satz "Ich hab' da mal was vorbereitet" zum Besten gab. Diese Kreativität soll nun auch nach seinem Tod Bestand haben, findet Pütz.

Dem Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" verriet der verdiente Wissenschafts-Journalist nun, wie er sich das vorstellt.

So soll auf seinem Grabstein ein Emaille-Schild angebracht werden, auf dem ein QR-Code zu sehen ist.

"Wenn Sie ihn mit dem Smartphone erfassen, lädt ein Video, das ich noch aufnehmen werde, bevor ich abkratze", erklärt Pütz.

Jean Pütz: "Dankeschön, es war ein wunderbares Leben"

In dem Video möchte er den Leuten sagen: "Dankeschön, es war ein wunderbares Leben. Mein Schicksal hat mir vieles gebracht, was ich nie für möglich gehalten hätte."

Mit seinem Alter hat Pütz übrigens keine Probleme, sagt er. "Ich möchte auch nicht jünger sein, ich fühle mich so schon wie 65."

Jean Pütz in einer "Hobbythek"-Ausgabe aus dem Jar 1997.
Jean Pütz in einer "Hobbythek"-Ausgabe aus dem Jar 1997.  © DPA

Titelfoto: DPA

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