Siesta beim Fiesta: Kurzarbeit bei Ford in Köln!

Köln - Der Autobauer Ford hat mit Kurzarbeit in seinem Kölner Werk auf den Absatzrückgang in Großbritannien reagiert.

Köln: Ein Schild mit dem Ford-Logo steht vor dem Werk.
Köln: Ein Schild mit dem Ford-Logo steht vor dem Werk.  © Oliver Berg/dpa

Betroffen seien rund 2200 Mitarbeiter in der Fertigung des Kleinwagens Fiesta, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch.

Statt an fünf Tagen werde nur noch an vier Tagen gearbeitet.

Die Kurzarbeit sei bis Ende des Jahres beantragt worden.

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Im Mai wolle Ford überprüfen, ob die Maßnahme weiter notwendig sei. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet.

Pro Tag werden in Köln 1150 Fahrzeuge des Modells Fiesta gebaut.

Ein Drittel der Produktion sei bisher nach Großbritannien gegangen, sagte der Sprecher.

Dort sei der Verkauf wegen des Brexits und der Schwäche des Pfunds zurückgegangen. Auch in Südeuropa sei die Nachfrage gesunken.

Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke, steht im Werk in Köln in der Produktion.
Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke, steht im Werk in Köln in der Produktion.  © Oliver Berg/dpa

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