AfD-Hetze wegen Todesstoß in Frankfurt: Oliver Pocher legt nach!

Köln/Frankfurt - Nach dem erschütternden Todesstoß am Frankfurter Hauptbahnhof, bei dem ein Kind (†8) getötet wurde und ein 40-Jähriger Eritreer, der seit 2006 in der Schweiz lebte, als verdächtiger Täter festgenommen wurde, entfesselt sich eine politische Diskussion in Deutschland. Mittendrin: Teils rassistische Hetzer der AfD, gegen die Comedian Oliver Pocher vehement Stellung bezieht.

Oliver Pocher: Der Comedian bezieht Stellung gegen rechte Hetze.
Oliver Pocher: Der Comedian bezieht Stellung gegen rechte Hetze.  © DPA

Nach seinem ersten Posting gegen ausländerfeindliche Hetze der AfD legt Oliver Pocher nach. Wieder trifft es eine AfD-Frau.

Diesmal ist es Verena Hartmann, die als gewähltes Mitglied im Deutschen Bundestag sitzt.

Sie hatte bei Twitter einen Artikel über den Mord des kleinen Jungen am Frankfurter Hauptbahnhof geteilt und dazu geschrieben: "Frau Merkel, was wollen Sie uns noch antun." Im Anschluss verfluchte sie den Tag der Geburt der Bundeskanzlerin!

Oliver Pocher lässt der AfD diese Beleidigungen nicht durchgehen. Er bezieht als Promi Stellung und vertritt damit eigentlich selbstverständliche Werte:

"Solange solche Abgeordneten, die 'den Tag der Geburt von Frau Merkel verfluchen', im Bundestag für die AfD sitzen, brauch man mit Euch nicht diskutieren...oder können sich mal ein paar AfD Anhänger/Abgeordnete von so einer Beleidigung deutlich distanzieren!?" schrieb der Kölner jetzt bei Facebook.

Bereits am Dienstag hatte sich der Comedian und sonst so lustige Unterhalter und mehrfache Vater in die Diskussion eingeklinkt.

Pocher kritisiert Ausländerhass

Die Werte der AfD: Verena Hartmann (AfD) sitzt im Bundestag und verflucht den Geburtstag von Frau Merkel.
Die Werte der AfD: Verena Hartmann (AfD) sitzt im Bundestag und verflucht den Geburtstag von Frau Merkel.  © DPA

Pocher kritisierte zunächst Alice Weidel (AfD) für die Verknüpfung der afrikanischen Herkunft des Täters mit der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und Kanzlerin Angela Merkel.

Fakt an dieser Stelle: Der mutmaßliche Täter stammt aus Eritrea, lebte seit 2006 in der Schweiz. Was hatte Angela Merkel damit zu tun?

"Die Herkunft des Täters mit dieser Straftat in Verbindung zu bringen, um hier rechtspopulistische Weisheiten zu verbreiten ist einfach nur dumm und ekelhaft", fasste Oliver Pocher seine Meinung zusammen.

Die Reaktionen fallen heftig aus. Viele Nutzer beleidigen Oliver Pocher, der hier demokratische Werte vertritt, während AfD-Politiker rumhetzen. Gleichzeitig unterstützen ihn etliche Fans, die seine Haltung in dieser Sache richtig gut finden.

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