"Fridays For Future": Annette Friers Kinder dürften Schule schwänzen

Köln - Schauspielerin Annette Frier ("Danni Lowinski") würde ihren Kindern die Teilnahme an den "Fridays for Future"-Demos erlauben.

Lieber Schule des Lebens als Mathe-Aufgaben, findet Schauspielerin Annette Frier.
Lieber Schule des Lebens als Mathe-Aufgaben, findet Schauspielerin Annette Frier.  © dpa Montage

"Ich sehe da die Schule des Lebens auf jeden Fall als größeren Wissensbonus als die konkrete Mathe-Aufgabe", sagte die 45-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Köln.

Seit Wochen lassen junge Menschen deutschlandweit jeden Freitag den Unterricht ausfallen, um für eine bessere Klimapolitik auf die Straße zu gehen. Frier ist Mutter von zehn Jahre alten Zwillingen.

"Es ist auch völlig klar, dass der Politik da der Arsch auf Grundeis geht", sagte Schauspielerin weiter.

"Es gibt nichts Schlimmeres als weinende oder empörte Kinder. PR-mäßig ist das der Mega-GAU - das setzt die Politiker enorm unter Druck.Nichts kann authentischer sein, als dass diejenigen, die die Klimaveränderung am meisten betreffen wird, sagen: Was soll das?"

Erst am vergangenen Freitag hatten sich Tausende Schüler, Studierende und Unterstützer in Nordrhein-Westfalen am Welt-Protesttag der Klimaschutz-Bewegung beteiligt.

10.000 Schüler protestierten in Köln für den Klimaschutz

Allein in Köln hatten trotz des regnerischen und kalten Wetters rund 10.000 Menschen an dem Protestzug teilgenommen (TAG24 berichtete).

Die Aktivisten fordern unter anderem die Einhaltung der Pariser Klimaziele. Das Vorbild der Jugendlichen ist die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg, die am 1. März in Hamburg zu Besuch war (TAG24 berichtete).

Titelfoto: dpa Montage

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