"Fridays for Future"-Protest: Öffentliche Verkehrsmittel zu teuer

Köln – Am Freitagvormittag protestieren rund 100 Klimaschützer in der Kölner Innenstadt gegen eine Preiserhöhung des öffentlichen Nahverkehrs im Rheinland.

Trotz Sommerferien nehmen viele Schülerinnen und Schüler an der Demonstration teil.
Trotz Sommerferien nehmen viele Schülerinnen und Schüler an der Demonstration teil.  © Horst Konopke

Der Nahverkehr kostet – und zwar nicht zu knapp. Ab 2020 soll Bus- und Bahnfahren sogar noch teurer werden.

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) will zum kommenden Jahreswechsel die Fahrkartenpreise um mindestens 2,5 Prozent erhöhen (TAG24 berichtete).

Gerade jetzt, wo in vielen NRW-Städten den Klimanotstand ausgerufen wurde, scheint diese Maßnahme für viele Aktivisten nicht förderlich zu sein.

Zudem sich auch Köln damit verpflichtet, das UN-Klimaabkommen aus dem Jahr 2015 umzusetzen.

"Fridays for Future"-Demonstranten fordern kostenlosen Nahverkehr in Köln. "Wenn wir das Klima retten wollen, müssen wir ÖPNV ausbauen und für alle verfügbar machen", heißt es in einem Tweet.

Titelfoto: Horst Konopke

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