Gerichtserfolg für Stefan Raab: Jetzt wird Schluss-Strich unter die TV-Karriere gezogen

Köln - Stefan Raab (52) hat einen Erfolg vor Gericht erzielt. Der frühere TV-Entertainer darf seine Anteile an der Produktionsfirma Brainpool an den französischen Fernsehproduzenten Banijay verkaufen (Tag24 berichtete).

2015 beendete Stefan Raab seine erfolgreiche TV-Karriere.
2015 beendete Stefan Raab seine erfolgreiche TV-Karriere.  © DPA

Brainpool-Gründer Jörg Grabosch zog seinen Antrag auf Erlassung einer einstweiligen Verfügung am Mittwoch zurück.

Zuvor hatte ihm das Oberlandesgericht Köln deutlich gemacht, dass es keine rechtlichen Bedenken gegen den Verkauf der Raab-Anteile sieht.

Raab hielt bisher 12,5 Prozent von Brainpoool. Mit seinen Anteilen besitzt Banijay die Mehrheit an Brainpool: 62,5 Prozent.

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Damit habe sich dieses Unternehmen nun entscheidenden Einfluss gesichert, sagte der Vorsitzende Richter Uwe Schmidt. Aber so sei es nun mal: "Wenn man sich mit einem Elefanten ins Bett legt, darf man sich nachher nicht wundern, dass es eng wird."

Raab und Brainpool verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Seit Ende der 1990er Jahre hatte Brainpool Raab mit vielen ProSieben-Sendungen den Weg zu großer Popularität geebnet.

2015 nahm Stefan Raab seinen Abschied und verschwand von den TV-Bildschirmen

Seitdem macht er sich ausgesprochen rar und will nun mit dem Verkauf der Anteile an Brainpool einen endgültigen Schluss-Strich ziehen.

Brainpool produziert heute Formate wie "Luke! Die Woche und ich", "Pussy Terror TV" und "Pastewka".

Brainpool-Gründer Grabosch wehrt sich zudem gegen seine Abberufung als Geschäftsführer von Brainpool. Heutiger Brainpool-Chef ist Marcus Wolter.

Von 1999 bis 2015 moderierte der TV-Entertainer unter anderem seine Fernseh-Show "TV total".
Von 1999 bis 2015 moderierte der TV-Entertainer unter anderem seine Fernseh-Show "TV total".  © DPA

Titelfoto: DPA

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