Großbrand in Kölner Südstadt: 2 Menschen tot, Nachbarhäuser geräumt!

Köln - In der Kölner Südstadt hat es am Mittwochabend ein Großfeuer in einem Wohnhaus gegeben. Bei dem Brand in dem Altbau nahe der Severinstorburg starben nach ersten Informationen mindestens zwei Menschen.

Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz am Severinsplatz ausrücken.
Die Feuerwehr musste zu einem Großeinsatz am Severinsplatz ausrücken.  © TAG24

Die Feuerwehr rückte um kurz vor 18 Uhr zu dem Feuer in der Straße An St. Magdalenen an.

Gegen 19 Uhr lief der Einsatz der Feuerwehr noch, das Feuer war nicht unter Kontrolle. Die Kameraden müssen das brennende Haus vom Erdgeschoss bis ins Dachgeschoss löschen.

Der Brand sorgte für eine erhebliche Rauchbelästigung in der Kölner Innenstadt. Die Feuerwehr riet, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auch Klima- und Lüftungsanlagen sollten geschlossen bleiben.

Was das Feuer auslöste und wie viele Menschen möglicherweise verletzt sind, ist noch offen.

Update, 19.25 Uhr

Mindestens eine weitere Person gilt noch als vermisst, hieß es.

Weil sich der Rauch über die Kölner Innenstadt ausbreitete, rief die Feuerwehr über die Notfall-App NINA die Kölner Bürger auf, ihre Wohnungen und Häuser vor Rauch zu schützen.

Die Stadtverwaltung Köln hat ein Bürgertelefon eingerichtet unter der Nummer 0700-0221-1111

Update, 19.34 Uhr Vier Personen aus brennendem Haus gerettet

Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers konnten drei Menschen per Drehleiter aus dem brennenden Haus gerettet werden. Eine weitere Person konnte über den Flur des Hauses entkommen. Das Treppenhaus sei wegen des Brandes eingestürzt. Dies erschwere den Einsatz.

Update, 19.46 Uhr

Laut Feuerwehr sind etwa 100 Feuerwehrkameraden mit 35 Fahrzeugen im Einsatz. Das Feuer ist noch nicht unter Kontrolle.

Update, 20.04 Uhr: Feuer in Kölner Südstadt, Opfer verletzt

Die Stadt Köln informierte am Abend über den Gesundheitszustand der bislang Geretteten. Alle vier Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen. Eine Person erlitt demnach eine mittelschwer Rauchgasvergiftung, 3 Personen eine leichte.

Update, 21 Uhr: Nachbarn müssen Wohnungen räumen

Zwei Nachbarhäuser mussten geräumt werden, wie die Stadt Köln am Abend mitteilte. Die Bewohner der zwei Häuser könnten sehr wahrscheinlich vorerst nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren. Das Brandgebäude selbst ist unbewohnbar.

Am Abend war das Feuer in dem Altbau noch nicht unter Kontrolle. Die Feuerwehr konnte noch nicht alle Teile des Gebäudes betreten, da eine Einsturzgefahr besteht.

Es gab bislang zwei Tote bei dem Brand. Laut Polizei sind beide Personen noch nicht identifiziert. Weitere Tote konnten am Abend nicht ausgeschlossen werden.

Vier gerettete Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen. Ein Feuerwehrmann verletzte sich im Einsatz.

Bewohner in der Südstadt werden weiterhin gebeten, Fenster und Türen geschlossen zuhalten. Auffällige Messwerte habe es allerdings nicht gegeben, so die Stadt Köln.

Die Polizei musste wegen des Einsatzes die Straßen Brunostraße, Karolingerring, Karthäuserhof, An St. Magdalenen, Severinsstraße, Karthäuserhof und Severinskirchplatz für den Straßenverkehr sperren.

Update, 21.48 Uhr: 185 Feuerwehrleute im Einsatz

Die Feuerwehr ist inzwischen mit 185 Kameraden etlicher Wehren im Einsatz. Das Technische Hilfswerk ist angefordert worden, um Teile des Gebäudes abzustützen.

Entwarnung gibt es für die Luft: Der Qualm sorge nicht mehr für Gefahr, hieß es. Fenster und Türen müssen somit nicht mehr geschlossen bleiben, hieß es.

Die Brandursache für das Feuer war am Abend weiterhin unklar. Die Kölner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und muss jetzt den Tod von mindestens zwei Menschen aufklären.

Die Feuerwehr rückte mit etlichen Kameraden zu dem Feuer in der Kölner Südstad an.
Die Feuerwehr rückte mit etlichen Kameraden zu dem Feuer in der Kölner Südstad an.  © TAG24
Das Haus brannte vom Erdgeschoss bis ins Dachgeschoss.
Das Haus brannte vom Erdgeschoss bis ins Dachgeschoss.  © Miklos Laubert/bf-koeln-einsaetze.de
Das Haus brannte bis zum Dach.
Das Haus brannte bis zum Dach.  © DPA

Titelfoto: DPA

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