Hella von Sinnen: Darum bin ich noch immer im TV

München/Köln – Nicht jeder Comedian kann seine TV-Präsenz mit zunehmendem Alter halten. Hella von Sinnen (60) hält dazu Glaubwürdigkeit für wichtig.

Hella von Sinnen (60) präsentiert sich gern als "Paradiesvogel".
Hella von Sinnen (60) präsentiert sich gern als "Paradiesvogel".  © DPA

"Bei mir liegt nicht solch eine moderate Schmalzschicht auf den Worten, dass man gleich denkt: Wer hat dir das denn geschrieben?", sagte die Co-Moderatorin der Sat.1-Show "Genial daneben - Das Quiz" der Süddeutschen Zeitung.

Das komme auch bei Jugendlichen gut an. "Ich habe noch Street Credibility bei den Kids, die sich mit mir fotografieren wollen. Die halten mich für ehrlich und nicht für aufgesetzt."

Auch privat ist die Kölnerin medial sehr aktiv. "Ich habe zu Hause in jedem Raum einen Fernseher und der muss auch laufen." Ihr aktuelles Lieblingsprogramm: "Ich gucke zur Zeit vermehrt Dokus."

Ihre Erkenntnis: "Ich halte mich schon für eine der besten Entertainerinnen in dieser Nation. Ich kann singen, ich kann moderieren, ich kann mich bewegen", erklärte von Sinnen.

"Eigentlich ist es doch eine Sensation, dass ich als übergewichtige, lesbische, 60-jährige Feministin noch im Fernsehen sein darf."

Wigald Boning (l), Hella von Sinnen und Hugo Egon Balder stehen in der Kulisse der Sat.1-Vorabendshow "Genial daneben - das Quiz".
Wigald Boning (l), Hella von Sinnen und Hugo Egon Balder stehen in der Kulisse der Sat.1-Vorabendshow "Genial daneben - das Quiz".  © Willi Weber/Sat.1/dpa

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