Nach Rheinhochwasser - Köln muss bis zu zwei Wochen lang aufräumen!

Das Hochwasser hat in Köln viel Dreck angespült, der jetzt weggeräumt wird.
Das Hochwasser hat in Köln viel Dreck angespült, der jetzt weggeräumt wird.  © DPA

Köln - Nach der Entspannung der Hochwasserlage ist der gesamte Rhein am Mittwoch wieder für die Schifffahrt freigegeben worden. An den Rheinufern in Köln wurden am Mittwoch Holz, Reisig und Abfall eingesammelt. Die Aufräumarbeiten dürften nach Angaben der Kölner Behörden etwa ein bis zwei Wochen in Anspruch nehmen.

Am Mittwoch fiel der Kölner Pegelstand unter 8 Meter. Der Höchstpegel hatte am 8. Januar bei 8,78 Meter gelegen. Das Wasser geht stündlich um drei bis vier Zentimeter zurück.

Bereits in der Nacht war der Rhein bei Köln wieder für den Schiffsverkehr freigegeben worden. Kurz danach prallte ein Schiff gegen die Kölner Südbrücke. Über die Brücke durften vorübergehend keine Züge fahren.

Die mobile Hochwasserschutzwand des Schokoladenmuseums wurde abtransportiert und eingelagert. Auch die Stege in Köln-Rodenkirchen und am Marienburger Bootshaus wurden abgebaut und ebenfalls eingelagert.

Die NRW-Landesregierung will die Fördermittel für den Hochwasserschutz im diesem Jahr um 16 Millionen auf 66 Millionen Euro erhöhen. Das kündigte Umweltministerin Christina Schulze Föcking bei einem Hochwasser-Symposium in Essen an. Infolge des Klimawandels sei künftig mit häufigeren und intensiveren Extrem-Wetterphänomenen zu rechnen, sagte die CDU-Politikerin. «Der Hochwasserschutz ist dabei von zentraler Bedeutung.» Am Rhein würden in NRW 1,4 Millionen Menschen und Sachwerte in Höhe von rund 125 Milliarden Euro durch Hochwasserschutzanlagen geschützt.

Titelfoto: DPA


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