Blindgänger in Köln gefunden: Bombe erfolgreich in der Nacht entschärft!

Köln – Am Mittwochnachmittag wurde auf einem Grundstück in Humboldt-Gremberg eine Weltkriegsbombe entdeckt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist bereits vor Ort, wie die Stadt Köln mitteilte.

In Köln wurde am Mittwoch eine Weltkriegsbombe entdeckt (Symbolbild).
In Köln wurde am Mittwoch eine Weltkriegsbombe entdeckt (Symbolbild).  © DPA

Die englische 5-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg liegt in der Kannebäckerstraße auf Höhe der Hausnummer 64.

Laut Angaben der Stadt Köln besitzt der Blindgänger einen aktiven Zünder.

Ordnungsdienst und Kampfmittelräumdienst befinden sich an der Fundstelle und werden über das weitere Vorgehen informieren.

Noch steht nicht fest, wann die Bombe entschärft werden soll.

Bereits in der Vorwoche waren zwei Blindgänger in Klettenberg und Porz-Eil entdeckt worden.

Update, 0.16 Uhr: Weltkriegs-Bombe entschärft

Die am Mittwoch in Humboldt-Gremberg gefundene Weltkriegs-Bombe wurde erfolgreich entschärft.

Alle Sperrungen werden nun aufgehoben. Der Luftraum wird wieder freigegeben. Die Anwohnerinnen und Anwohner können in Ihre Häuser zurückkehren

Update, 23.45 Uhr: Bomben-Entschärfung beginnt

Der östliche Zubringer ist nun vollständig von der Rolshover Straße bis zur Deutz-Kalker Straße in beide Richtungen gesperrt. und der dritte Klingel-Durchgang ist beendet.

Der Ordnungsdienst hat soeben die Freigabe für die Entschärfung erteilt. Die Einsatzkräfte verlassen jetzt das Gebiet.

Update, 23.21 Uhr: Finaler Klingel-Durchgang gestartet

Der zweite Klingel-Durchgang wurde beendet. Die Einsatzkräfte haben den dritten Durchgang gestartet.

Der östliche Zubringer wird nun stadtauswärts und –einwärts gesperrt. Der Luftraum ist gesperrt. Wenn die Sperren stehen und der dritte Durchgang beendet ist, wird die Freigabe für die Entschärfung erteilt.

Update, 22.23 Uhr

Mit dem Zeitpunkt der Entschärfung wird nun nach Mitternacht gerechnet.

Update, 22.07 Uhr: Zweiter Klingel-Gang gestartet

Die Einsatzkräfte prüfen jetzt, ob die Gebäude im Gefahrenbereich geräumt sind und sich keine Personen mehr im Sperrbereich aufhalten. Die Krankentransporte sind durchgeführt.

70 Kräfte der Hilfsdienste sind unterstützend im Einsatz. In der Anlaufstelle werden zur Zeit rund 200 Personen betreut.

Für die Entschärfung wird der östliche Zubringer ab der Deutz-Kalker-Straße bis zur Anschlussstelle Poll gesperrt. Wie üblich wird der Luftraum 1.000 Meter über und 300 Meter um den Fundort in der Kannebäcker Straße 64 gesperrt.

Zusätzlich sind alle Zufahrtsstraßen in den Gefahrenbereich sowie die Straße Am Grauen Stein weiterhin für den Verkehr gesperrt.

Update, 20.06 Uhr: Erster Klingel-Durchgang beendet

Von 45 angemeldeten Kranken-Transporten wurden 25 durchgeführt, der erste Klinge-Durchgang ist beendet. Voraussichtlich werden drei Durchgänge erforderlich sein.

In der Anlaufstelle im "Reitweg“ (Hausnummer 10) halten sich bisher etwa 250 Personen auf. Die Entschärfung der Fliegerbombe wird heute Abend noch durchgeführt. Weiterhin ist dafür 22 Uhr geplant.

Update, 18.56 Uhr: Zufahrtsstraßen gesperrt

Die Straße "Am Grauen Stein“ ist vor und hinter der Brücke über den östlichen Zubringer gesperrt.

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln ist mit 67 Kräften im Einsatz. Unterstützt wird er von der Feuerwehr Köln, der Polizei Köln und Hilfediensten für Krankentransporte und Verpflegung.

Update, 18.26 Uhr: Entschärfung für 22 Uhr geplant

Der Beginn der Entschärfung ist nach derzeitiger Einsatzlage für etwa 22 Uhr geplant.

Einsatzkräfte beginnen nun, den Gefahrenbereich zu evakuieren. Der erste Klingelgang ist gestartet.

Die Zufahrt zur Lanxess Arena und damit zum heutigen Konzert ist deshalb weiterhin möglich. Bahn- und KVB-Strecken sind nicht betroffen. Gesperrt ist die Straße am grauen Stein. Die Karte zum Evakuierungs-Radius ist online.

Die Karte zum Evakuierungs-Radius ist nun online.
Die Karte zum Evakuierungs-Radius ist nun online.  © Stadt Köln

Update, 17.38 Uhr: 2100 Anwohner betroffen

Für die anstehende Entschärfung der Bombe muss ein Gebiet mit einem Radius von 300 Metern um den Fundort evakuiert werden. Dies betrifft etwa 2100 Anwohner, aber nicht das Krankenhaus in Deutz.

Eine Anlaufstelle wird im Reitweg 10 eingerichtet. Der östliche Zubringer muss mindestens für den Zeitraum der Entschärfung gesperrt werden.

Titelfoto: DPA

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