Rachemotiv? Scheibe von Gündogans Auto eingeschlagen

Köln - Hat der Auftritt von unseren Nationalspielern Ilkay Gündogan (27) und Mesut Özil (29) mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan (64) für die beiden auch privat Konsequenzen?

Ilkay Gündogan muss bei dieser WM mit Pfiffen rechnen.
Ilkay Gündogan muss bei dieser WM mit Pfiffen rechnen.  © Ina Fassbender/dpa

Wie jetzt bekannt wurde, haben Unbekannte den Mercedes GLE von Gündogan stark beschädigt. Wie die Bild-Zeitung schreibt, warfen Unbekannte die Scheibe des Wagens ein. Der Zeitung liegen auch Fotos des demolierten Wagens vor.

Passiert ist das ganze am späten Abend des 7. Juni. Der 27-Jährige bereitete sich zu diesem Zeitpunkt auf das Testspiel gegen Saudi-Arabien am kommenden Tag vor.

Geklaut wurde aus dem Wagen nichts, doch der Schock dürfte dennoch groß gewesen sein. Warum die Scheibe eingeschlagen wurde, ist noch völlig unklar. Aber auch ein Rachemotiv wegen der Fotos mit Erdogan und der Widmung des 27-Jährigen ("Für meinen verehrten Präsidenten") könnte ein möglicher Grund sein.

Wie die Bild schreibt, hat Gündogan, der am Sonntag mit der Nationalelf gegen Mexiko ins Turnier startet, Strafanzeige gegen unbekannt erstattet. Ob die Tat tatsächlich politisch motiviert war, müssen nun Ermittlungen zeigen.

Bleibt zu hoffen, dass sich der 27-Jährige trotz der Ereignisse auf die WM konzentrieren kann. Auch erneute Pfiffe gegen ihn und Kumpel Özil sind nicht auszuschließen.

Titelfoto: Ina Fassbender/dpa


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