"Köln 50667"-Schauspieler Ingo Kantorek(†): Wie sehr er den Kollegen am Set fehlt

Köln - Vor einem Monat starben der "Köln 50667"-Darsteller Ingo Kantorek und seine Frau Suzana Kantorek bei einem tragischen Verkehrsunfall. Einen Monat danach müssen die Kollegen von Ingo Kantorek mit dem Tod des Schauspielers leben und am Set von "Köln 50667" weiter zu drehen.

Darsteller Ingo Kantorek starb mit seiner Frau bei einem Verkehrsunfall.
Darsteller Ingo Kantorek starb mit seiner Frau bei einem Verkehrsunfall.  © Nicole Kubelka/Geisler-Fotopress/dpa

Wie schwer diese Arbeit fällt, erzählt Darsteller Christoph Oberheide, der seit Beginn der Kölner Fernsehshow mit Ingo Kantorek zusammenarbeitete und befreundet war.

Im Interview mit RTL.de berichtet Christoph Oberheide: "Es gibt Tage, da ist alles einfacher. Und dann gibt es Tage, da ist alles schwieriger."

Besonders schwer sei die Arbeit im sogenannten "Loft". "Im Loft seiner Rolle Alex ist das Ganze immer wieder sehr präsent, weil dort viel an ihn erinnert", so der Darsteller.

Und weiter berichtet er: "Ich habe mit Ingo immerhin sieben Jahre dort gedreht und die ganzen Erinnerungen kommen dann hoch. Das ist immer noch ungewohnt und schwierig, weil er in ganz vielen Situationen einfach fehlt. Meinen Kollegen geht es da natürlich nicht anders."

Direkt nach dem Unfall hatte viele Freunde und Darsteller-Kollegen ihre Trauer bekundet. Viele konnten den plötzlichen Unfall-Tod kaum fassen.

Die Kölner Schauspielerin und Influencerin Yvonne Pferrer schrieb vor vier Wochen: "Du warst immer wie ein Vater für mich!" Bis zu ihrem Ausstieg hatte sie die Serientochter von "Alex" gemimt.

Dreharbeiten ohne Ingo Kantorek

Auch die Schauspielerin Luise Matejczyk bekundete ihr Beileid. Sie fand dankende Worte für den Weggefährten: "Ich danke dir von ganzem Herzen für die tollen 4 Jahre die ich an deiner Seite spielen, lernen, lachen und mich aufregen durfte."

Wochen später arbeiten die Darsteller von "Köln 50667" wieder am Set, drehen neue Folgen der beliebten Serie auf RTL2.

Doch wie schwer diese Arbeit fällt, erzählt Christoph Oberheide im RTL.de-Interview: "Es ist eine Wunde, die die Zeit nicht wirklich heilen kann, weil es dauerhaft präsent ist. Wir versuchen alle zur Normalität zurück zu kehren. Aber es wird noch echt Zeit brauchen."

Aber er hat einen Ansatz, die Trauer zu bewältigen. "Nachdem das alles passiert ist, haben wir sehr viel untereinander gesprochen. Ich rede auch viel mit meinen Freunden und meiner Familie, um das alles zu verarbeiten."

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