Oliver Pocher wendet sich mit ernsthafter Botschaft an die Öffentlichkeit

Köln/Jerusalem – Oliver Pocher kann auch ernst sein. In den letzten Wochen zeigte er sich immer wieder politisch und teilte gegen Abgeordnete der AfD aus. Nach einem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem wendet er sich nun mit einer Botschaft an seine Fans.

Oliver Pocher (41) und Amira Aly (26) in der Gedenkstätte Yad Vashem.
Oliver Pocher (41) und Amira Aly (26) in der Gedenkstätte Yad Vashem.

Über die Sozialen Medien teilte der 41-Jährige am Montag Bilder von ihm und Amira Aly (26) während eines Besuches in Yad Vashem.

"Der Holocaust ist eines der dunkelsten Kapitel der jüngeren Geschichte und darf niemals vergessen werden", wendet sich der Comedian an seine Fans.

Man sieht auf den Fotos, wie bewegt das Paar von dem Besuch ist.

Er schreibt weiter: "Das Yad Vashem Holocaust Museum und Memorial in Jerusalem erinnert auf interessante und eindringliche Weise und führt einem noch einmal vor Augen, wie durch einen schleichenden Prozess in der Gesellschaft 6 Millionen Juden und davon 1,5 Millionen Kinder aus kompletten Fanatismus auf grausamste Weise sterben mussten."

Kein Wort der Ironie, keinen Witz und keinen pointierten Kommentar liest man, wie sonst von Oli gewohnt, in diesem Beitrag.

Die Ernsthaftigkeit seiner Botschaft ist dem Thema angemessen.

Der Holocaust darf nicht vergessen werden

Oliver Pocher und Amira Aly lassen sich durch die Aussstellung führen.
Oliver Pocher und Amira Aly lassen sich durch die Aussstellung führen.  © Facebook/Oliver Pocher

Die Fans danken es ihm. Auf Instagram schreibt zum Beispiel ein Follower (Fehler übernommen): "Ein ganz ernsthafter Oliver Pocher. Gefällt mir sehr gut."

Ein andere meint "genau das macht einen guten TV Moderator / Entertainer aus - komisch lustig wenn es angebracht ist aber auch mal die leisen Töne deutlich zeigen." Oder "Mir gefällt die ernste und mahnende Seite! Und so unverblümt dazu zu stehen. DANKE".

Auch TV-Moderatorin Ruth Moschner kommentierte den Besuch mit ernsthaften Worten: "Danke, dass Du diesen Ort besuchst!" Dazu postete sie noch ein Herz-Emoji.

Kritik bekam der gebürtige Hannoveraner vor allem wegen seiner Kleidung. An der kurzen Hose und dem Shirt störten sich einige, es wäre dem Ort nicht angemessen genug.

Ein Twitter-User unterstellte Pocher, dass er das Thema nur zur eigenen Promotion nutzen würde. Die Meinung dazu anderer User: "Sicher (...) ist, dass dieses Thema immer wieder in die Öffentlichkeit gehört, um „Nie wieder“-Kultur zu pflegen. Warum nicht reichweitenstark daran erinnern?" Und dass dieses Thema nie vergessen werden darf, darin sind sich fast alle Fans einig.

Für die Deutschen hat Oliver Pocher noch einen Tipp zu Yad Vashem: es sei "ein Ort, den jeder gesehen haben sollte bei seinem Besuch in Israel!" Auch das würde helfen, den Holocaust nie zu vergessen.

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