Armband statt Armlänge: Stadt Köln erntet Shitstorm für Silvesterkampagne

Diese Armbändchen werden in Köln verteilt. Sie sollen für "Frieden und Respekt" an Silvester sorgen.
Diese Armbändchen werden in Köln verteilt. Sie sollen für "Frieden und Respekt" an Silvester sorgen.  © DPA

Köln - Silvester in Köln hat durch die Ereignisse vor zwei Jahren nicht unbedingt den besten Ruf weg.

Damit sich das in diesem Jahr ändert, hat sich die Stadt eine besondere Aktion ausgedacht. 150.000 Armbänder, auf denen das Wort "Respect" abgedruckt ist, wurden verteilt, um "Friedlich, fröhlich, sicher und respektvoll zu feiern", wie auf dem Facebook-Account zu lesen ist.

Armbänder statt Armlänge: Die etwas unbedachte Aussage von OB Reker haben die Leute scheinbar nicht vergessen. Sie hatte damals behauptet, dass eine "Armlänge Abstand" vor Übergriffen schützen würde.

Dass Armbänder wahrscheinlich auch keine Hilfe sind, wird in den sozialen Netzwerken deutlich: "Da dachte man die Armlänge Abstand wäre schwer zu toppen.......allerdings ist das nun wirklich schwer an Lächerlichkeit zu überbieten", schreibt ein User.

Ein anderer: "Man bekommt zum Bändchen noch ein paar rosa Wattebällchen um seinem Wunsch nach Respect noch mehr Deutlichkeit zu verleihen."

Der Schuss ging also bislang ziemlich nach hinten los. Kann man nur hoffen, dass es an Silvester wirklich friedlich bleibt.


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