Köln ruft "Klimanotstand" aus

Köln - Der Rat der Stadt Köln hat den "Klimanotstand" für die Stadt beschlossen. Damit bekenne sich Köln ausdrücklich zu den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens.

Das Rheinufer im Jahr 2018 in Köln war extrem ausgetrocknet, der Pegel stark gesunken.
Das Rheinufer im Jahr 2018 in Köln war extrem ausgetrocknet, der Pegel stark gesunken.  © DPA

Oberbürgermeisterin Henriette Reker teilte mit: "Die Stadt Köln ist sich ihrer Verantwortung sehr bewusst und erkennt die Bedeutung des weltweiten Engagements zahlreicher Klimaschutzinitiativen an."

Und weiter: "Gleichzeitig wissen wir, dass wir unsere Anstrengungen intensivieren müssen, um relevante Beiträge zum Klimaschutz leisten zu können."

Die Stadt Köln kämpft aktuell noch gegen ein Fahrverbot für Diesel-Autos in der Stadt.

Der "Klimanotstand" in Köln beinhaltet einige Aufgaben für die Stadtverwaltung. Die Stadt muss jährlich berichten, wie sie zur Verringerung der Treibhausgasemissionen beiträgt. Auch das Klimaschutzkonzept "KölnKlimaAktiv 2020-2030" soll weiterentwickelt werden. Dazu gehören zahlreiche CO2-verringernde Ideen.

"Dadurch, dass wir die neue Klimafolgenabschätzung grundsätzlich für alle relevanten Vorgänge in der Verwaltung einführen und nicht auf wenige Themenfelder reduzieren, hoffen wir auf einen wirkungsvollen Beitrag zum Klimaschutz", so die Kölner Oberbürgermeisterin.

Sie appellierte auch an die Wirtschaft, Forschung und die Kölner Bürger, mehr fürs Klima zu tun. Alle seien gefordert, nicht nur die Kölner Stadtverwaltung.

Ein vertrockneter Baum in Köln.
Ein vertrockneter Baum in Köln.  © DPA

Titelfoto: DPA

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