Ach du Schreck: Kölsch-Absatz in Köln sieht alt aus

Köln - Angesichts sinkender Bierverkäufe setzen die Kölsch-Brauer 2019 besonders auf die trinkfreudigen Karnevalsfreunde.

Champagner aus dem Glas, oder doch lieber Kölsch aus der Dose?
Champagner aus dem Glas, oder doch lieber Kölsch aus der Dose?  © DPA

"In diesem Jahr sind die Ausstoßzahlen durchaus positiv: Wir hatten einen guten Umsatz zu Karneval und liegen leicht im Plus gegenüber dem Vorjahr", teilte der Kölner Brauerei-Verband der Deutschen Presse-Agentur mit.

Im Vorjahr mussten die Kölsch-Brauer ein leichtes Minus hinnehmen - insgesamt konnten die Hersteller indes etwas mehr Bier unter die Kunden bringen.

2018 wurden nach Angaben des Kölsch-Verbandes etwa 1,785 Millionen Hektoliter Kölsch verkauft, rund 0,5 Prozent weniger als 2017.

Davon entfielen knapp 60 Prozent auf Flaschenbier und etwa 40 Prozent auf Fassbier.

"Der Kölsch-Absatz ist grundsätzlich stabil", sagte Verbandsgeschäftsführer Christian Kerner. "Dies liegt unserer Meinung nach an der hohen und gleichbleibenden Qualität und an der Stellung als EU-geschützte regionale Spezialität, vergleichbar mit Champagner oder Parma Schinken."

Bundesweit hatten die Brauereien in dem von einem sehr heißen Sommer geprägten Jahr 2018 mehr Bier abgesetzt. Im Vergleich zu 2017 stieg der Absatz nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 0,5 Millionen auf 94 Millionen Hektoliter.

Ein Kölsch mit zu wenig Schaum.
Ein Kölsch mit zu wenig Schaum.  © 123RF

Titelfoto: DPA

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