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Sachse bekommt 15.000 Euro für 60 Tage Bettruhe

Leipzig/Köln - Ein Leipziger hat jetzt am eigenen Leibe erfahren dürfen, wie es ist zum Mars zu fliegen. Im Auftrag der ESA war er 60 Tage lang „Testlieger“ im Forschungslabor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Bitte hüpfen Sie im Liegen! Für Proband R gab es 60 Tage Bettruhe.
Bitte hüpfen Sie im Liegen! Für Proband R gab es 60 Tage Bettruhe.

Von Jan Berger

Leipzig/Köln - Was passiert mit meinem Körper, wenn ich zum Mars fliege? Ein Leipziger hat das jetzt am eigenen Leibe erfahren dürfen. Im Auftrag der ESA war er 60 Tage lang „Testlieger“ im Forschungslabor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Während dieser Zeit lag sein Kopf tiefer als die Füße - durch die konstante Bettruhe wurde die Schwerelosigkeit simuliert.

Sobald die Erdanziehungskraft nicht mehr auf den Menschen wirkt, fließt die Körperflüssigkeit viel stärker in Richtung des Kopfes. Muskelgewebe baut sich ab, die Knochen ebenfalls.

Für ausgedehnte Weltraummissionen - etwa die Besiedlung des Mars - müssen diese Auswirkungen und mögliche Gegenmaßnahmen genau untersucht werden.

Auf dem Trainingsrad aufrecht sitzen durfte er erst wieder nach der Liegephase.
Auf dem Trainingsrad aufrecht sitzen durfte er erst wieder nach der Liegephase.

Junger Mann zum Hinlegen gesucht - über 1000 Bewerber wollten an der Langzeitstudie teilnehmen.

Architekt Marco L. (40) aus Leipzig gehörte zu den 24 Auserwählten: „Mich fasziniert der Gedanke, dass die Menschen das All erobern. So kann ich als eine Art Pionier meinen Beitrag leisten.“

Als „Proband R“ kam er ins DLR-Forschungslabor Envihab in Köln. Doch die Bedingungen haben es in sich. Alexandra Noppe vom DLR-Studienteam: „Um die physiologischen Veränderungen im All auch auf der Erde untersuchen zu können, wird Bettruhe in 6-Grad-Kopftieflage genutzt.“

Aufstehen verboten!

Bei Körperpflege, Nahrungsaufnahme, Freizeit - immer muss der Kopf tiefer liegen und mindestens eine Schulter auf der Matratze sein.

Für die ESA sollte unter anderem erforscht werden, ob gezieltes Training den Muskelabbau reduzieren kann.
Für die ESA sollte unter anderem erforscht werden, ob gezieltes Training den Muskelabbau reduzieren kann.

Dauerliegen ist selbst für leidenschaftliche Faulenzer kein Traumjob.

In der ersten Woche hatte Proband R dann auch die meisten Probleme: „Ich musste sehr oft aufs Klo, der Körper braucht beim Liegen wohl weniger Wasser. Und ich bin drei Zentimeter gewachsen!“ Die Rücken- und Kopfschmerzen, der Druck auf den Augen haben sich dann aber bald gegeben.

Ständig waren Wissenschaftler-Teams um ihn herum, prüften alle Veränderungen, unternahmen vielfältige Tests.

Der genaue Zweck der Studie: Die ESA möchte wissen, ob sich durch bestimmte Trainingsformen die Körperabbauprozesse reduzieren lassen.

Proband R gehörte zu dieser Trainingsgruppe. Fast täglich durfte er - freilich noch immer liegend - für einige Minuten intensiven Sport treiben.

Das Forschungszentrum :envihab der DLR in Köln.
Das Forschungszentrum :envihab der DLR in Köln.

Die Probanden der Kontrollgruppe blieben trainingsfrei.

Langeweile kam niemals auf. Weil Marco L. ohnehin meist am Computer arbeitet, konnte er während des Experiments sogar seinen Job erledigen. Und zwischendurch besuchten ihn hochrangige ESA- und NASA-Vertreter, interessierten sich ernsthaft für sein Befinden:

„Sogar die Raumfahrer Reinhold Ewald und Andreas Mogensen standen vor meinem Bett - ein absoluter Höhepunkt.“

Nach zwei Monaten war für Proband R. die Zeit der ständig kalten Füße vorbei - er sollte wieder auf eigenen Beinen stehen: „Ich war völlig wackelig, schwankte beim Laufen und war froh, dass ich mich sofort setzen durfte.“

Und der Körper rief: mehr Wasser!

Inzwischen baut Marco L. im Alltag wieder seine Muskeln auf, auch der Kreislauf gewöhnt sich an die normalen Belastungen. Noch immer muss er zu Nachuntersuchungen, das ist Bestandteil der Studie. „Wenn es der Menschheit hilft, habe ich die Strapazen gern auf mich genommen.“

Für sein Durchhaltevermögen wurde er immerhin mit 15.000 Euro entschädigt.

Der Rote Planet nimmt alles nicht so schwer

Der Mars gilt als kleiner, kalter Bruder unserer Erde.
Der Mars gilt als kleiner, kalter Bruder unserer Erde.

Der Mars ist von der Sonne aus gesehen der vierte Planet und somit Nachbar der Erde. Er gilt als erdähnlich, ist aber nur halb so groß (Durchmesser) - die Erde ist zehnmal schwerer.

Die Fallbeschleunigung beträgt nur 38 Prozent der irdischen, somit ist auch die Schwerkraft äußerst gering.

Der „Rote Planet“ verdankt seine Farbe Eisenoxid-Staub (Rost), der sich in der geringen Kohlendioxid-Atmosphäre verteilt hat.

Der Mars besitzt zwei kleine Monde: Phobus und Deimos (Furcht und Schrecken).

Die Temperaturen erreichen tagsüber am Äquator 20 ° Celsius, der Durchschnitt liegt aber bei -55 °.

Wann gibt es die ersten Menschen auf dem Mars? Die Vision könnte bald Wirklichkeit werden.
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Fotos: DLR, imago/Colourbox

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