Das gab's noch nie bei "Let's Dance": So krass bewertete Joachim Llambi eine Kandidatin

Köln – Bei der gestrigen Folge von "Let's Dance 2019" konnten die meisten Kandidaten überzeugen. Eine Teilnehmerin überragte jedoch alle anderen, eine andere freute sich dagegen über ihr Ausscheiden.

Die Jury (v.l.) Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Llambi gibt 30 Punkte für die Samba von Ella Endlich und Valentin Lusin.
Die Jury (v.l.) Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Llambi gibt 30 Punkte für die Samba von Ella Endlich und Valentin Lusin.  © TVNow/Stefan Gregorowius

Am Freitagabend bewahrheitete sich einmal mehr das Sprichwort: Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Wobei letztlich nur eine Kandidatin nicht gut aus sah, aber der Reihe nach.

Gleich zwei Tanzpaare konnten sich die maximale Punktzahl von 30 sichern, in einem Fall gab es sogar noch mehr. Neben Pascal Hens (39)und seiner Tanzparterin war es erneut Ella Endlich (34), die eine Gala-Performance aufs Tanzparkett hinlegte. Mit Profitänzer Valentin Lusin tanzte Ella Endlich am Freitagabend einen Samba zu "Taki Taki" von DJ Snake feat. Selena Gomez.

Das Duo überzeugte nicht nur das Publikum im Studio, auch die Jury war mehr als angetan. Motsi Mabuse (38) bastelte für Ella sogar eine Krone aus Taschentüchern und kürte die Tänzerin zur "Queen of Samba".

Sie zückte ebenso wie Jorge González (51) zehn Punkte. Und Joachim Lllambi (54)? Der strenge Juror gab sogar 15 Punkte und erlaubte sich damit einen kleinen Spaß, denn mehr als zehn Punkte sind nicht möglich.

Er zeigte damit jedoch seine Anerkennung für den bisher besten Samba-Tanz der "Let's Dance"-Historie. Den alten Rekord hatte Alexander Klaws bei der Ausgabe im Jahr 2014 mit 29 Punkten gehalten.

Evelyn Burdecki steigert sich

Oliver Pocher (41) brachte wie gewohnt Schwung und eine Prise Humor ein.
Oliver Pocher (41) brachte wie gewohnt Schwung und eine Prise Humor ein.  © TVNow/Stefan Gregorowius

Und auch die anderen Kandidaten zeigten gute Leistungen, die mit hohen Punktzahlen honoriert wurden. "Sorgenkind" Evelyn Burdecki (30) holte dieses Mal satte 26 Punkte und landete damit in der Jury-Wertung auf Platz vier.

Auch Oliver Pocher (41) ließ seiner Ankündigung Taten folgen und legte als Freddie Mercury mit Schnäuzer und jeder Menge Brusthaar eine fetzige "Bohemian Rhapsody" hin. Sein Tanz wurde mit 20 Punkten belohnt.

Am anderen Ende der Richterskala landete dagegen erneut Kerstin Ott (37), die für ihre Salsa zu "Vamos A Bailar" von Gipsy Kings nur mickrige sieben Punkte einfahren konnte. Wenig überraschend entscheid sich der letzte und damit 10. Platz dann auch zwischen ihr und Sabrina Mockenhaupt (19 Punkte).

Als das Moderatorenduo Hartwig/Swarovski dann das Ergebnis verkündete, jubelte Kerstin Ott. Aber nicht, weil sie bleiben konnte, sondern weil sie gehen durfte!

Erneut hatte es für sie harte Kritik von der Jury gegeben. Llambi warf ihr vor, im Kopf bereits mit der Show abgeschlossen zu haben und gab nur einen Punkt.

Kein Wunder also, dass Ott dann auch nach der Show zugab, dass sie sich freue, nicht mehr tanzen zu müssen. Für sie sei es eine Erlösung. Sie habe alles gegeben, aber sie könne einfach nicht tanzen.

Es bleibt spannend

Während die Show für Kerstin Ott auf Platz zehn nun also vorbei ist, geht es für die verbliebenen neun Tanzpaare nächsten Freitag in die nächste Runde.

Angesichts der starken Leistungen von Ella Endlich und Pascal Hens, aber auch der spürbaren Verbesserungen der anderen Duos ist ein klarer Favorit auf den Gesamtsieg derzeit kaum auszumachen.

Die Entscheidung fiel zwischen Kerstin Ott (2.v.l.) und Sabrina Mockenhaupt (3.v.l).
Die Entscheidung fiel zwischen Kerstin Ott (2.v.l.) und Sabrina Mockenhaupt (3.v.l).  © TV NOW
Kerstin Ott und Regina Luca schieden am Freitagabend aus und landeten damit auf Platz 10.
Kerstin Ott und Regina Luca schieden am Freitagabend aus und landeten damit auf Platz 10.  © TV Now/Stefan Gregorowius
Ella Endlich und Valentin Lusin legten einen Gala-Auftritt hin.
Ella Endlich und Valentin Lusin legten einen Gala-Auftritt hin.  © TVNow/Stefan Gregorowius

Titelfoto: TVNow/Stefan Gregorowius

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