Mann schubst 18-jährige vor einfahrenden Zug und flüchtet

Scheinbar gab es keinerlei Kontakt zwischen den Beiden! (Symbolbild)
Scheinbar gab es keinerlei Kontakt zwischen den Beiden! (Symbolbild)  © Patrick Seeger/dpa

Köln - Eine 18-Jährige ist an einer Kölner U-Bahn-Haltestelle von einem Unbekannten in Richtung eines einfahrenden Zuges geschubst worden.

Der Angriff am Hauptbahnhof sei völlig unvermittelt und von hinten gekommen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

Die junge Frau sei am Montagabend auf den Bahnsteig gestürzt, allerdings nicht in das Gleisbett vor die Bahn gefallen. Sie erlitt leichte Verletzungen.

Ob es eine Berührung mit der Bahn gab, war zunächst unklar, ebenso das Motiv des Täters.

"Nach jetzigem Ermittlungsstand gab es vorher keinerlei Kontakt zwischen den beiden", sagte der Sprecher.

Nach dem Täter werde nun gesucht, es sei eine Mordkommission eingesetzt worden. Mehrere Medien hatten zuvor über den Fall berichtet.

Update 14.03 Uhr: Weitere Details bekannt

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes. Den Angaben zufolge stieg der Täter nach dem Angriff in die eingefahrene Bahn ein.

Ebenso die 18-Jährige Touristin aus den USA, die mit ihrer Cousine unterwegs war. Einige Haltestellen weiter stiegen die Frauen aus und informierten Polizisten.

Titelfoto: Patrick Seeger/dpa


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