Riesiges Geheimnis von "Masked Singer" gelüftet!

Köln - Nach dem Quotenerfolg für die Rate-Show "The Masked Singer" hat der Sender ProSieben eine zweite Staffel für 2020 angekündigt.

Matthias Opdenhövel moderiert "Masked Singer".
Matthias Opdenhövel moderiert "Masked Singer".  © Henning Kaiser/dpa

'"The Masked Singer" hat nach einem Traumstart Woche für Woche Zuschauer gewonnen. Wer hätte vor zwei Monaten gedacht, dass Deutschland in diesem Sommer darüber spekuliert, wer als Monster in einer ProSieben-Show auftritt?", sagte ProSieben-Chef Daniel Rosemann der Deutschen Presse-Agentur.

Daher wolle man im nächsten Jahr eine zweite Staffel mit neuen Masken und Promis zeigen.

Die vierte Folge der Rate-Show sahen am vergangenen Donnerstag mehr als drei Millionen Zuschauer, bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei gut 27 Prozent.

In der von Matthias Opdenhövel moderierten Live-Sendung aus Köln müssen Zuschauer und ein festes Rate-Team entlarven, welche verkleideten und vollständig maskierten Promis auf der Bühne singen und tanzen.

Erste Promis bei Masked Singer sorgten für Überraschung

Aktuell sind nun noch sechs Promis dabei, die in den verbleibenden zwei Shows nach und nach demaskiert werden.

Bisher mussten bereits die frühere No-Angels-Sängerin Lucy Diakovska, die frühere "GZSZ"-Schauspielerin Susan Sideropoulos, Schauspieler Heinz Hoenig und Model Marcus Schenkenberg ihre Masken fallen lassen.

Update, 11.30 Uhr: Der Erfolg von Masked Singer

Das Konzept ist so simpel, dass es fast verwunderlich ist, dass es erst im Jahr 2019 im deutschen Fernsehen gelandet ist: Prominente verkleiden sich, bis man sie nicht erkennt, und performen auf einer Bühne. Alle anderen müssen raten, wer dahinter steckt.

So muss sich der als Astronaut verkleidete Publikumsliebling nicht nur gegen tierische Rivalen wie Grashüpfer, Panther oder Kudu durchsetzen, sondern auch gegen einen Engel und ein kleines, pinkes Monster.

Obwohl die Zuschauer vor den Fernsehern wie in klassischen Casting-Shows ihren Favoriten per Anruf in die nächste Runde wählen, geht es bei "The Masked Singer" gar nicht so sehr ums Gewinnen, sondern vielmehr darum, das Geheimnis der eigenen Identität möglichst lange zu wahren. In den USA war die Rate-Show ein großer Erfolg.

Zu jedem Auftritt gibt es Hinweise auf den jeweiligen Sänger hinter der Maske, etwa in kurzen Videos oder durch Gegenstände auf der Bühne. Aber bringen ein Burger, eine Trillerpfeife oder Buchstabenkekse wirklich die Lösung näher?

Beim Rate-Team lösen die Indizien zuletzt eher noch größere Verwirrung aus. "Ich weiß nicht mal mehr, wer ich selber bin", rief Ulmen-Fernandes verzweifelt.

Strenge Regeln für die Show

Um das Geheimnis zu wahren, gelten bei ProSieben strenge Regeln. Auch hinter der Bühne müssen die Kandidaten maskiert bleiben und einheitliche "Don't Talk to me"-Pullis tragen.

Lediglich acht Mitarbeiter wüssten, wer sich hinter den Masken verbirgt, heißt es vom Sender. Auch die Kandidaten stellt das vor besondere Herausforderungen: "Am schwierigsten war es, meine Mutter anzulügen", sagte das schwedische Model Marcus Schenkenberg nach seiner Enthüllung als Eichhörnchen in der vergangenen Sendung.

Ein Oktopus? Nein, Lucy Diakovska (No Angels) entpuppte sich als erster Masked Singer.
Ein Oktopus? Nein, Lucy Diakovska (No Angels) entpuppte sich als erster Masked Singer.  © DPA
Das Rate-Team, Rea Garvey (l-r), Ruth Moschner, Max Giesinger und Collien Ulmen-Fernandes, steht in der neuen ProSieben-Show "The Masked Singer" im Studio.
Das Rate-Team, Rea Garvey (l-r), Ruth Moschner, Max Giesinger und Collien Ulmen-Fernandes, steht in der neuen ProSieben-Show "The Masked Singer" im Studio.  © DPA

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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