Nicht mal Klappmesser: Polizei verbietet alle Waffen im Kölner Hauptbahnhof

Köln – Wer zukünftig mit einem Messer oder einer Schreckschusswaffe im Kölner Hauptbahnhof erwischt wird, muss mit einer gepfefferten Strafe rechnen.

Die Bundespolizei will Besucher und Reisende verschärft auf gefährliche Gegenstände kontrollieren.
Die Bundespolizei will Besucher und Reisende verschärft auf gefährliche Gegenstände kontrollieren.  © Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Die Bundespolizei hat nämlich ein temporäres Verbot von Waffen im Hauptbahnhof ausgesprochen.

Zumindest wird dort in der Zeit vom 19. Juli 2019, 16 Uhr bis 11. August 2019, 20 Uhr eine Waffen-Verbotszone eingerichtet. Für ein allgemeines Waffenverbot müsste der Gesetzgeber aktiv werden.

Die Kölner Bundespolizei will ab Freitag verstärkt Kontrollmaßnahmen nach gefährlichen Gegenständen und Waffen wie, Schuss- und Schreckschusswaffen, Messer aller Art sowie Hieb-, Stoß- und Stichwaffen, durchführen.

Immerhin wird der Hauptbahnhof Köln von rund 320.000 Reisenden täglich besucht. Laut Bundespolizei werden besonders am Wochenende Gewaltdelikte begangen und immer wieder Waffen sichergestellt.

Bei Verstößen kann es 100 Euro Strafe kosten. Die Kontrollmaßnahmen für mehr Sicherheit sorgen.

Durch das Verbot und die verstärkten Kontrollen sollen Reisende und Polizeibeamte geschützt werden.
Durch das Verbot und die verstärkten Kontrollen sollen Reisende und Polizeibeamte geschützt werden.  © Oliver Berg/dpa

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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