Polizei zieht Bilanz nach erster E-Scooter-Kontrolle

Köln – Am Mittwochnachmittag hat die Polizei in Köln erstmals gezielt E-Scooter-Fahrer kontrolliert (TAG24 berichtete). Fast jeder Zweite musste ein Verwarngeld bezahlen.

Die Polizei kontrollierte am Mittwochnachmittag am Heinrich-Böll-Platz und zwei weiteren Standorten E-Scooter-Fahrer.
Die Polizei kontrollierte am Mittwochnachmittag am Heinrich-Böll-Platz und zwei weiteren Standorten E-Scooter-Fahrer.  © privat

Von 55 E-Tretroller-Fahrern wurden 22 zur Kasse gebeten und mussten ein Verwarnungsgeld bezahlen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Sieben davon fuhren beispielsweise zu zweit auf dem Roller.

Zusätzlich waren in zwei Fällen keine Versicherungsplaketten an den E-Scootern angebracht. Die Halter begingen damit eine Straftat.

Ein Großteil der E-Scooter waren dem Polizeisprecher zufolge Fahrzeuge von Leihanbietern. Aus Sicht der Polizei verlief der Einsatz ruhig.

Zum Vergleich: Auch 52 Fahrradfahrer wurden kontrolliert. 42 davon mussten ein Verwarnungsgeld bezahlen. Es gebe aber auch mehr Fahrräder in der Stadt, hieß es von der Polizei.

E-Scooter sind in Deutschland seit dem 15. Juni erlaubt. In Köln starteten eine Woche später mehrere Anbieter ihr Angebot an Elektro-Leihrollern (TAG24 berichtete). Seitdem waren zwei E-Scooter an Unfällen beteiligt, in zwei Fällen mussten betrunkene Rollerfahrer ihren Führerschein abgeben.

Bei den Kontrollen guckten die Beamten ganz genau hin.
Bei den Kontrollen guckten die Beamten ganz genau hin.  © privat

Titelfoto: privat

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