Rührende Aktion: Dr. Made zeigt Herz für Katzen in Köln

Köln – Klasse Aktion vom bundesweit bekannten Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke (48): Der auch "Dr. Made" genannte Kölner hat am Sonntag die Patenschaft für eine Katze mit einem besonders traurigen Schicksal übernommen.

Der Kölner Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke (48) ist jetzt auch Katzen-Pate.
Der Kölner Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke (48) ist jetzt auch Katzen-Pate.  © DPA

Der Fall hatte nicht nur den 48-Jährigen bewegt. Ende Juni 2019 waren fünf abgemagerte Katzen in der Wohnung ihres verstorbenen Herrchens gefunden worden.

Sie hatten dort einen Monat lang allein, bei großer Hitze und ohne Wasser um ihr Überleben kämpfen müssen (TAG24 berichtete).

Seitdem leben die fünf Katzen im Tierheim in Köln-Dellbrück und werden dort aufgepäppelt. Am Sonntag verschaffte sich nun also Benecke persönlich vor Ort ein Bild vom Gesundheitszustand der Tiere, wie das Tierheim am Montag per Instagram berichtete.

Der Kriminalbiologe durfte die Katzen dann auch offiziell taufen.

Zudem übernahm er die Patenschaft für Vladiana. Die Katze hatte es ihm aufgrund ihrer Vampirzähne besonders angetan.

Und auch das eigentlich scheue Tier ließ sich von Benecke direkt streichen. Das Tierheim bedankte sich für den Besuch und dürfte auch aufgrund des Promi-Paten wenig Probleme haben, in naher Zukunft für die Katzen ein neues Zuhause zu finden.

Das Tierheim in Köln-Dellbrück

Bereits seit mehr als 50 Jahren gibt es das Tierheim im Kölner Stadtteil Dellbrück. 23 Mitarbeiter kümmern sich um die Versorgung und Vermittlung von Haustieren. Pro Jahr werden etwa 2000 Tiere vermittelt. Als privater Verein finanziert sich das Tierheim nach eigenen Angaben durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Erbschaften.

Wer ein Tier übernehmen möchte, muss einige Dinge beachten. Neben einem persönlichen Gespräch gibt es beispielsweise bei Hunden auch einen Probespaziergang sowie einen Kontrollbesuch.

Je nach Tier fällt eine unterschiedlich hohe Schutzgebühr an, mit der die Kosten für die Unterbringung und die tierärztliche Untersuchung zum Teil gedeckt werden.

Titelfoto: Bild-Montage dpa, Instagram/Tierheim Dellbrück

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