Mutmaßliche Kokain-Schmuggler vor Gericht: Verbindung zur Mafia?

Köln – Seit diesem Mittwoch stehen drei Männer und zwei Frauen wegen bandenmäßigen Kokainschmuggels vor dem Kölner Landgericht.

Zwei wegen bandenmäßigen Kokainschmuggels Angeklagte (2.v.l und r) stehen zwischen ihren Anwälten im Gerichtssaal des Landgerichts.
Zwei wegen bandenmäßigen Kokainschmuggels Angeklagte (2.v.l und r) stehen zwischen ihren Anwälten im Gerichtssaal des Landgerichts.

Die Angeklagten sollen laut Anklage zwischen November 2015 und März 2016 in 23 Fällen jeweils 80 Kilogramm Kokain in einem eigens mit einem Geheimfach präparierten Pferdetransporter von den Niederlanden nach Großbritannien geschmuggelt haben.

Einer der Beschuldigten soll bis zu seiner Festnahme im Dezember 2018 in Pulheim bei Köln gelebt und als Gastwirt gearbeitet haben (TAG24 berichtete).

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass mindestens ein Beschuldigter Verbindungen zur kalabrischen Mafiagruppe Ndrangheta hat.

Laut Anklage sollen die Angeklagten insgesamt 1,5 Tonnen Kokain nach Großbritannien geschmuggelt haben (Symbolbild).
Laut Anklage sollen die Angeklagten insgesamt 1,5 Tonnen Kokain nach Großbritannien geschmuggelt haben (Symbolbild).
Das Kokain soll jeweils in einem Geheimfach in einem Pferdetransporter versteckt worden sein.
Das Kokain soll jeweils in einem Geheimfach in einem Pferdetransporter versteckt worden sein.  © 123rf/Carlo Villa

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