Irre Fluchtfahrt mit Tempo 130 durch Köln endet mit wüsten Beschimpfungen

Köln - Gefährlich und extrem rasant vor der Polizei geflüchtet ist ein Mann (26) in Köln am Samstagabend.

Ein Polizist bei einer Verkehrskontrolle. (Symbolbild)
Ein Polizist bei einer Verkehrskontrolle. (Symbolbild)  © 123rf/Michal Kalasek

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, raste der Mann in einem Ford Kuga gegen 22 Uhr durch Köln-Kalk.

Zivilermittler des "Projekts Rennen" hatten den Mann auf der Deutz-Kalker-Straße beobachtet, wie er an einer Ampel die Räder durchdrehen ließ und dann davon raste. Auf der Kalk-Mülheimer-Straße beschleunigte der 26-Jährige auf bis zu 130 Kilometer pro Stunde, wobei nur Tempo 50 erlaubt ist.

Trotz Blaulicht und "Stopp Polizei"-Zeichen flüchtete der Fahrer zunächst.

Die Polizeibeamten konnten kaum folgen, ohne sich und andere in Gefahr zu bringen, hieß es am Sonntag.

Mehrfach flog der Mann mit seinem Auto aus Kurven, rangierte danach zurück. Erst in der Albermannstraße konnten Beamte ihm den Weg versperren und den Mann mit Unterstützung von weiteren Beamten vorläufig festnehmen.

Doch dabei rastete der Mann völlig aus, beleidigte die Polizisten als "Hurensöhne, Bastarde, Arschlöcher...", so die Polizei Köln. Sein Auto wurde beschlagnahmt, dem Mann eine Blutprobe entnommen. Gegen den Mann wird jetzt ermittelt.

Der Raser konnte gestoppt werden. (Symbolbild)
Der Raser konnte gestoppt werden. (Symbolbild)  © Udo Herrmann, 123rf

Titelfoto: 123rf/Michal Kalasek

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