Während Mutter einkauft! Soldat prügelt Vierjährigen ins Koma

Der vierjährige Junge schwebt immer noch in Lebensgefahr. (Symbolbild)
Der vierjährige Junge schwebt immer noch in Lebensgefahr. (Symbolbild)  © 123RF

Remscheid - Seine Mutter war nicht zuhause, der kleine Junge hatte Angst, machte ins Bett. Das wurde für den Vierjährigen beinahe zum Todesurteil.

Wie der EXPRESS berichtet, ereignete sich die grauenvolle Tat am 9. September, als die 20-jährige Mutter ihren Sohn kurz in der Obhut ihres Lebensgefährten ließ. Der 24-jährige Berufssoldat sollte auf das Kind aufpassen, doch als es weinte und ins Bett nässte, rastete der junge Mann auf.

Nachbarn berichten von lauten Kinderschreien und dumpfen Schlägen aus der Wohnung in Remscheid bei Köln. Dann folgte Stille. Panisch riefen die Anwohner die Beamten.

Etwa zeitgleich trafen Polizei, Rettungskräfte und die Mutter des kleinen Jungen ein. Dieser kam sofort mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus, die vollkommen aufgelöste 20-Jährige begleitete ihren kleinen Sohn. Ihr 24-jähriger Freund wurde festgenommen.

Kriminalbeamte fanden in der Wohnung Beweise, dass der 24-Jährige sein Opfer gegen Türen und Wände geschubst haben muss. „Das Kind liegt im Koma und ist immer noch in Lebensgefahr", bestätigte der zuständige Staatsanwalt dem Express gegenüber.

Selbst wenn der Vierjährige überlebt, wird er sein Leben lang an den Spätfolgen leiden. Die Mutter wird wohl für immer bereuen, ihren Freund nicht früher angezeigt zu haben. Wie sich bei ihrer Vernehmung herausstellte, soll er schon des öfteren handgreiflich geworden sein.

An jenem Septemberabend endete das fast tödlich.


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