Schlägerei und Reisenandrang: Chaos bei Querbeat-Konzert in Köln

Köln – Viele Besucher mussten am Sonntag umkehren, das Gedränge zum Abschluss des Südstadtfestes war zu groß.

Mit dieser Menschenmasse hatte wohl keiner gerechnet.
Mit dieser Menschenmasse hatte wohl keiner gerechnet.  © Aufzack Köln

Ein Konzert von der kölschen Band "Querbeat" hat am Sonntag zum Abschluss des zweitägigen Südstadtfestes stattgefunden.

Doch es wollten zu viele mitfeiern. Polizei und Ordnungsamt mussten sogar Zugänge sperren. Zu allem Überfluss gab es auch eine Schlägerei und entsprechend viele unzufriedene Gäste.

Schon mehr als eine Stunde vor dem Auftritt der Band warteten die Fans vor der Bühne auf Höhe des Bonner Walls.

Nach dem Konzert beschwerten sich dann zahlreiche Zuschauer in den sozialen Netzwerken über Panik und Platzangst.

Auf Facebook schilderte eine Besucherin ihre Erfahrung: "Es war so voll das war unmöglich man kann froh sein das da nichts Passiert ist wir sind dann wieder zurück gegangen was schade war aber unter solchen Umständen macht es keinen Spass.....man hörte auch kaum was schlechte Akustik vielleicht hätte man ja noch ein paar Lautsprecher aufhängen sollen das die Leute die hinten standen wenigstens was gehört hätten schade war alles was schlecht organisiert."

Daraufhin äußerte sich die Band zu den Vorwürfen mit: "Mit so viele lauten netten Leuten hat echt keiner gerechnet. Waren während des Konzerts immer in Kontakt mit Polizei und Veranstalter und hätten notfalls sofort abgebrochen. ☀️"

Gegebenenfalls sollte man bei künftigen Veranstaltungen nicht mehr mit namhaften Künstlern planen.

Auf dem Dach der Bushaltestelle war zum Glück noch Platz.
Auf dem Dach der Bushaltestelle war zum Glück noch Platz.  © Aufzack Köln

Titelfoto: Aufzack Köln


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