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Rocker-Krieg eskaliert: Kölner Polizei sagt Kriminellen den Kampf an

Kölner Polizei mit neuen Details zu Rocker-Auseinandersetzungen

Wie gefährlich sind die Rocker-Schießereien für die Öffentlichkeit? Die Kölner Polizei will künftig hart gegen die Kriminellen vorgehen.

Köln – Nach gleich zwei Schießereien im Kölner Rockermilieu am Freitag (4. Januar) hat die Kölner Polizei am Mittwoch ein hartes und konsequentes Vorgehen gegen sogenannte "Rocker" angekündigt.

Die Polizei informierte am Mittwoch über die Hintergründe des Rockerstreits in Köln.
Die Polizei informierte am Mittwoch über die Hintergründe des Rockerstreits in Köln.

Laut Polizei besteht kein Zweifel, dass es sich bei den Konflikten mit Schüssen um eine Auseinandersetzung der beiden Rockergruppen "Hells Angels" und "Bandidos" handelt.

Angesichts von acht Schießereien in Köln seit Mitte 2017 zieht die Polizei nun eine Grenze. So soll es nicht weitergehen!

Denn die Täter nähmen keine Rücksicht auf unbeteiligte Personen und stellten daher eine Gefahr für die Öffentlichkeit dar.

Die Straftäter hätten keine Kontrolle, es könnte jeden treffen. Eventuelle Opfer oder Schäden seien den Tätern egal.

"Mitten auf Kölner Straßen wird mit hochkarätigen Waffen geschossen", sagte Polizeipräsident Uwe Jacob am Mittwoch. "Als wären wir hier im Wilden Westen wird hier rumgeballert."

Der Polizeipräsident äußerte Besorgnis, Zorn und Entschlossenheit.

Der Plan: Die Kölner Polizei will künftig härter gegen rivalisierende Rockerbanden vorgehen. Am Mittwoch habe es bereits erste Durchsuchungen gegeben, sagte Polizeipräsident Uwe Jacob. Zudem werde man verstärkt kontrollieren.

Ein wichtiger Punkt sei auch die Finanzermittlung. Dabei gehe es etwa um die Gelder und teuren Autos der Bandenmitglieder. "Wir werden sehr robust gegen diese Vereinigungen vorgehen", versprach Jacob. "Wir werden es nicht dulden, dass es in Köln so weitergeht wie bisher." Jeder Schritt der Bandidos und der anderen Rocker werde von nun an beobachtet.

Ein regionaler Rocker-Konflikt in Köln

Die Polizei präsentierte am Mittwoch (9. Januar) eine sichergestellte Schusswaffe.
Die Polizei präsentierte am Mittwoch (9. Januar) eine sichergestellte Schusswaffe.

Wie die Polizei weiter ausführte, ist das Vorgehen der beiden Rockergruppen untypisch. Denn eigentlich halten sich Beteiligte an Organisierter Kriminalität gern im Hintergrund auf.

Zudem sei die Rockerlage bundesweit eher ruhig. Köln sei daher eine Ausnahme, die vor allem mit dem Machtanspruch der "Bandidos" zusammenhänge.

Diese versuchten, in die Gebiete der "Hells Angels" vorzudringen. Denn die Reputation der dominierenden "Hells Angels" habe zuletzt gelitten. Daher komme es zu Konflikten, Schießereien und Reaktionen.

Aus Sicht der Polizei ist dafür vor allem der Chef der Kölner Bandidos verantwortlich, dessen Wohnung an diesem Mittwoch durchsucht worden sei. Die Polizei vergleicht ihn mit einem Geschäftsmann mit einer Schutztruppe.

Die Kölner Rockerszene sei zwar übersichtlich, aber sehr dynamisch. Mit einer klassischen Rocker-Vereinigung seien die meisten Gruppen nicht vergleichbar, viele Mitglieder hätten nicht mal einen Führerschein oder ein Motorrad. Zudem dominierten Migranten in den Gruppen.

In der Vergangenheit hatte die Polizei die Situation "recht gut" im Griff und habe das Vordringen anderer Rockergruppen verhindert. Nun soll ein "massives Polizeikonzept" vor allem im rechtsrheinischen Köln (Kalk, Buchforst u.a.) und auf den Kölner Ringen das Wirken der Rocker einschränken.

Die Schießereien am Freitag (4. Januar)

Am vergangenen Freitag (4. Januar) waren mehrere Schüsse auf eine Spielhalle in Köln-Buchheim abgefeuert worden.
Am vergangenen Freitag (4. Januar) waren mehrere Schüsse auf eine Spielhalle in Köln-Buchheim abgefeuert worden.

Am vergangenen Freitag hatte es zunächst einen Großeinsatz der Polizei in der Nähe des Breslauer Platzes gegeben. Dort berichteten Zeugen von Schüssen auf der Straße. Ein Verdächtiger wurde festgenommen, drei weitere Personen konnten mit einem Auto fliehen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Wohnhauses durch ein SEK wurde kein Tatverdächtiger und kein Verletzter gefunden (TAG24 berichtete).

Noch am gleichen Abend gaben Unbekannte um kurz vor 22.30 Uhr mehrere Schüsse auf eine Spielhalle in Köln-Buchheim ab. Unter den etwa 20 Gästen gab es keine Verletzten.

Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt wegen eines Mordversuchs und eines versuchten Tötungsdelikts. Der Verdächtige ist Mitglied der "Hells Angels" und sitzt in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern in beiden Fällen an. Nicht alle Maßnahmen werden dabei öffentlich dargelegt.

Schüsse unter Rockern in Köln im Jahr 2018

Erst am 5. November hatten vermeintliche "Rocker" in Köln Menschenleben gefährdet, peitschten Schüsse durch Luft. Drei Kölner (26, 38, 41) aus dem Rockermilieu wurden von Kugeln schwer verletzt. Seit Anfang des Jahres war die Tat im November die siebente brutale Rocker-Schießerei in Köln.

Bei den Schüssen im November gingen drei Männer von Kugeln niedergestreckt zu Boden: Sie wurden von vier bislang Verdächtigen (29, 35, 37, 45) auf offener Straße niedergeschossen (TAG24 berichtete). Alle Opfer kamen mit schweren Verletzungen davon, wurden in Krankenhäuser gebracht.

Vier mutmaßliche Täter wurden vorläufig festgenommen, einer der vier hatte sich in der Nacht bei der Polizei in Köln gestellt.

In Köln griffen Kriminelle aus dem Rockermillieu mutmaßlich acht Mal im Jahr 2018 zu ihren Waffen, schossen auf Menschen, Banden-Läden oder Autos.

Besonders blutig: Das Attentat auf einen Kölner Bandidos-Boss am 24. April 2018 (TAG24 berichtete). Der weiterhin flüchte Täter schoss den Rocker an, ein Begleiter wurde ebenfalls angeschossen.

Die Opfer brachten sich zu Fuß in Sicherheit und ließen einen weißen Lamborghini mit Kölner Kennzeichen zurück.

Am 20. Juni wurde einem 28-Kölner in einer Shisha-Bar in Köln/Volkhoven ins Bein geballert. Mehrere Männer hatten ihn laut Zeugenaussagen gegenüber der Polizei zunächst angegriffen. Auch hier soll ein Zusammenhang zur Rockerszene bestehen.

Bereits im Februar hatten drei Männer aus dem Rockermillieu auf ein Lokal am Rudolfplatz geschossen (TAG24 berichtete). Dort gingen nur die Scheiben kaputt, Menschen wurden nicht verletzt.

Fotos: TAG24, DPA, Jan Ohmen

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