Schienenbruch auf der Hohenzollernbrücke: Polizei nennt Ursache

Köln – Zwei Tage nach dem Schienenbruch auf der Kölner Hohenzollernbrücke hat die Bundespolizei ein erstes Ermittlungsergebnis vorgestellt. Bisher gibt es keine Hinweise auf eine Manipulation.

Am Montag kam es zu einem Schienenbruch auf der Kölner Hohenzollernbrücke.
Am Montag kam es zu einem Schienenbruch auf der Kölner Hohenzollernbrücke.  © DPA

Die Bundespolizei hatte die Schienenstücke zusammen mit Experten des Eisenbahnbundesamtes untersucht und keine Spuren für eine vorsätzliche Aktion unbekannter Täter gefunden.

Ursache soll nach derzeitigem Erkenntnisstand Verschleiß sein. Die kriminaltechnischen und gutachterlichen Prüfungen dauern jedoch noch an.

Zudem informierte die Bundespolizei über einen weiteren Vorfall auf der Bahnstrecke zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof-West am vergangenen Montag (17. Juni). Auch in diesem Fall soll der Schienenbruch durch die Belastung während der Zugfahrt entstanden sein.

Ein Reisender hatte am Montagabend während der Zugfahrt über die Hohenzollernbrücke laute Geräusche wahrgenommen. Daraufhin war auf der linksrheinischen Seite festgestellt worden, dass ein Schienenstrang an einer Schweißnaht gebrochen war. Mehrere Schrauben hatten sich gelöst bzw. lagen im Gleisbett.

Pendler aufgepasst: Aufgrund von Bauarbeiten auf der Hohenzollernbrücke kommt es am kommenden Wochenende (Samstag 0.15 Uhr bis Montag 4.50 Uhr) zu Änderungen im Nah- und Fernverkehr. Die S-Bahn ist nicht betroffen.

Titelfoto: DPA

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