Schwarze Wolke im Kölner Süden: Feuerwehr gibt Entwarnung

Köln –Aufgrund einer Fackeltätigkeit im Kölner Süden hat sich am Freitagabend eine weit sichtbare schwarze Rauchwolke entwickelt. Gefährlich ist die Rußentwicklung laut Feuerwehr aber nicht.

Die Rauchwolke ist weithin sichtbar.
Die Rauchwolke ist weithin sichtbar.  © Miklos Laubert/bf-koeln-einsaetze.de

Wie die Feuerwehr Köln berichtete, sei eine Hockfackel im Industriegebiet in Köln-Godorf der Auslöser gewesen. Über die Warn-App NINA ging auch die Warnung raus, Anwohner sollten Türen und Fenster schließen. Auch die Stadt Köln warnte vor Geruchsbelästigung & Rauch im Kölner Süden.

Ein Shell-Sprecher bestätigte gegenüber TAG24 einen Stromausfall in der Raffinerie in Godorf. Infolgedessen sei es zu der Fackeltätigkeit gekommen, um überschüssiges Gas zu verbrennen. Dies sei eine Sicherheitsmaßnahme.

Eine Gefahr für die Umgebung bestehe jedoch derzeit nicht, eine Lärmbelästigung in der Werksumgebung durch die Löscharbeiten sei nicht ausschließen.

Derzeit werden Luftmessungen in Köln und Hürth durchgeführt.

Die Feuerwehr ist vor Ort und behält das Geschehen im Blick. Der Rauch ist kilometerweit zu sehen. Das Ende des Zwischenfalls ist noch nicht absehbar.

In den beiden Industriegebieten im Kölner Süden und Norden kommt es immer mal wieder zu Störungen, die jeweils Rauchwolken verursachen. Erst am 9. April hatte es einen Vorfall bei Ineos in Köln-Worringen gegeben (TAG24 berichtete).

Update, 21.36 Uhr: Feuerwehr gibt leichte Entwarnung

Wie die Kölner Feuerwehr soeben über NINA mitteilte, ist die Fackel auf der Shell-Raffinerie noch immer aktiv.

Türen und Fenster müssen aber wegen der Rußwolke nicht mehr geschlossen werden.

Durch die Aktivität einer Hochfackel bei Shell steigen am Freitagabend schwarze Rauchschwaden auf.
Durch die Aktivität einer Hochfackel bei Shell steigen am Freitagabend schwarze Rauchschwaden auf.  © Miklos Laubert/bf-koeln-einsaetze.de

Titelfoto: Miklos Laubert/bf-koeln-einsaetze.de


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