In Köln soll das digitalste Bürogebäude Deutschlands entstehen

Köln – Köln will im Rennen um Start-ups die Hauptstadt Berlin einholen. Am Donnerstag wird der Grundstein für das ambitionierte Bauprojekt "The Ship" gelegt. Oberbürgermeistern Henriette Reker hat ehrgeizige Pläne.

Das Bauprojekt "The Ship" soll Ende 2019 fertig sein.
Das Bauprojekt "The Ship" soll Ende 2019 fertig sein.  © DPA

"Köln stellt sich selbstbewusst dem Wettbewerb um den Start-up-Standort Nummer eins in Deutschland. Anders als Berlin hat Köln ein attraktives, sehr erfolgreiches und vielfältiges wirtschaftliches Umfeld – die Kunden der Start-ups", sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker der Deutschen Presse-Agentur.

Das sei ein riesiger Vorteil der Stadt. Sie habe sich für ihre Amtszeit vorgenommen, Köln zu einem der zwei wichtigsten "Start-up-Knotenpunkte in Deutschland" zu entwickeln.

Ein Schritt auf diesem Weg könnte das Bauprojekt "The Ship" werden. Das Haus soll "das digitalste Bürogebäude Deutschlands" werden. Initiator ist das Kölner Start-up Fond Of, das Taschen und Rucksäcke verkauft. Es will selbst einziehen, aber auch Coworking-Raum für andere Gründer anbieten und weitere Start-ups anziehen.

Das Gebäude, das im Kölner Nordwesten entstehen soll, ist ein kühner Traum für Technologiefreaks. "Das digitalste Bürogebäude Deutschlands" wird es von seinen Bauherren selbstbewusst genannt. Das Haus soll etwa selbstständig erkennen, ob Menschen in einem Raum sitzen und das Licht automatisch anpassen - abgestimmt auf die Helligkeit draußen. Lichtschalter: Braucht man nicht.

Kommt jemand zu Besuch, wird er per App automatisch zum richtigen Gesprächspartner gelotst. Ebenfalls per App lässt sich erkennen, ob gerade im Fitnessstudio noch ein Platz frei ist.

Am Donnerstag (15.00 Uhr) soll der Grundstein gelegt werden. Ende 2019 soll das Gebäude fertig sein.


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