Falle gestellt nach Internet-Kauf: Mann brutal ausgeraubt

Köln – Ein 20-Jähriger ist am Freitagabend das Opfer von vier Räubern in Köln-Sürth geworden.

Die vier angeblichen Verkäufer bedrohten den 20-Jährigen mit einem Messer.
Die vier angeblichen Verkäufer bedrohten den 20-Jährigen mit einem Messer.  © 123RF

Am späten Freitagabend haben vier unbekannte Männer einem 20-Jährigen in Köln-Sürth Bargeld und sein Smartphone geraubt. Der Überfallene hatte sich zuvor über eine Kleinanzeigen-Plattform im Internet zu einem Kauf verabredet.

Nach Angaben des 20-Jährigen zerrten die vier Räuber ihn gegen 21.30 Uhr am Treffpunkt auf der Mozartstraße in ein nahe gelegenes Waldstück.

Mit einem Messer bewaffnet forderten sie die Herausgabe des Kaufpreises. Als der Geschockte vorgab, das Geld nicht dabei zu haben, zwang das Quartett ihn sein Handy zu übergeben und gemeinsam mit seinem silbernen BMW zu einem Geldinstitut auf der Sürther Hauptstraße zu fahren.

Der Versuch des 20-Jährigen, den Weg zur Bank zur Flucht über die Sürther Hauptstraße in Richtung Godorf zu nutzen, scheiterte. Die Tatverdächtigen holten ihn in der Straße "Am Zehnthof" wieder ein.

Ein Täter schlug ihm daraufhin mit der Faust ins Gesicht und verletzte den Mann leicht. Mit dem Bargeld des 20-Jährigen aus Rheinland-Pfalz, das sie bei ihm fanden, flüchteten die Männer dann zu Fuß über die Sürther Hauptstraße in Richtung Kölnstraße.

Köln warnt vor privaten Käufen im Internet

Ein Passant, der den Tumult auf der Straße hörte, eilte dem Geschlagenen zu Hilfe und verständigte unverzüglich über die Polizei.

Nach Angaben des Opfers sahen die Täter wie folgt aus:

  • etwa 20 bis 25 Jahre alt
  • circa 1,80 Meter groß
  • dunkle Hosen
  • dunkle Kapuzenjacken

Die Kölner bittet nun die Bevölkerung bei der Fahndung nach den Tatverdächtigen um Mithilfe. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail unter poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Die Polizei Köln warnt außerdem vor privaten Internet-Käufen und empfiehlt, diese zur Tageszeit und nicht ohne Begleitung abzuschließen. Auch solle ein öffentlicher und stark frequentierter Ort für die Übergabe der Ware gewählt werden.

Titelfoto: 123RF

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